UWG bestätigt ihren Vorstand

Nachwuchswerbung und Straßenausbaubeitragssatzung Themen bei Jahreshauptversammlung

Der wiedergewählte Vorstand der Bockenemer UWG (von links): Sandra Ehlers, Peter Dreymann, Gerta Gaschler, Ambrosius Gaschler und Beisitzerin.

Bockenem. Die 46 Mitglieder starke unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) in Bockenem sieht ein Nachwuchsproblem in ihrer Vereinigung. Daher möchte sie insbesondere jüngere Bürger ansprechen, sich bei ihr kommunalpolitisch zu engagieren.

Die ein oder andere Idee kam bei der jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlung zur Sprache. „Für kommunalpolitisch Interessierte ist es eigentlich besser, bei uns anzufangen, als in einer der großen Mutterparteien“, meint der 1. Vorsitzende Peter Dreymann.

Während der Versammlung wurde der „alte“ Vorstand aber vorerst komplett wiedergewählt. Dazu gehören neben Dreymann auch Ambrosius Gaschler als sein Stellvertreter, Schriftführerin Sandra Ehlers und die Kassenwartin Gerta Gaschler.

Im Stadtrat ist die UWG mit zwei ihrer beiden Vorsitzenden vertreten und bildet gemeinsam mit dem Vertreter der Grünen eine Gruppe. Daher werden dort auch „grüne“ Interessen mit eingebracht. Eine Anfrage im Bauausschuss betraf zum Beispiel den Insektenschutz durch bestimmte Bepflanzungen. Aber auch die teils fehlenden Randstreifen an den Feldern sowie die intensivere Nutzung der Masch als Ackerfläche kamen bei der Versammlung zur Sprache.

Bezüglich der 31. Änderung des Flächennutzungsplanes (Windenergie) teilte Dreymann mit, dass die Gruppe der Auslegung nicht zustimme und auch zum geplanten Autohof hätte man gerne erst noch weitere Infos gehabt. Erfreut sei die UWG, dass ihre Forderung nach der Abschaffung der aktuellen Straßenausbaubeitragssatzung inzwischen zugestimmt wurde.

Eine Idee, wie die städtischen Straßen künftig instandgehalten werden sollen, solle bei der nächsten Sitzung des Finanzausschusses (die gestern Abend stattfand) bekanntgegeben werden. „Es ist allerdings sehr traurig, dass es bisher kein Straßenkataster gab. So etwas muss vorliegen und im Bedarfsfall sofort aus der Schublade geholt werden können“, kritisierte Dreymann.dh