Ortsrat Badenhausen

Weitere Parkflächen vor Gerätehaus

Fußwegerweiterung in Eisdorfer Straße soll kommen

Der Fußweg soll an der Seite der Eisdorfer Straße, wo der Sraßenzug Neuhütte einmündet, etwa 25 Meter in Richtung Ortsmitte erweitert werden.

Badenhausen. Dass das Thema „Oberschule Badenhausen“ weiterhin ein schwieriges ist, machte Bürgermeister Harald Dietzmann während der Sitzung des Ortsrates Badenhausen deutlich. Er habe nämlich in Erfahrung gebracht, dass in der Haushaltplanung des Landkreises Göttingen keine nennenswerten finanziellen Ansätze für diese Schule hinterlegt wurden. Aus dem Grund werde er sich mit der Schulleitung, dem Schuldezernenten und dem Kreistagsabgeordneten Herbert Lohrberg zusammensetzen, um zu erfahren, was das zu bedeuten habe.

Wesentlich erfreulicher sei dahingegen die Tatsache, dass Badenhausen sein 1050-jähriges Bestehen gefeiert habe. Er hege großen Respekt vor dem, was der Heimat- und Geschichtsvereins der Ortschaft in dem Zusammenhang in  Wochen und Monaten  auf die Beine gestellt habe. Er dankte all denen, die diese Feiern  durchgeführt oder die daran teilgenommen hatten. Damit sei auch über die Grenzen von Badenhausen hinaus Werbung gemacht worden. „Der Zuschuss von 2.000 Euro hat sich allemal gelohnt“.

Dietzmann kam zudem auf das Thema „Haushalts-Satzung“ zu sprechen. Darin seien unter anderem erhöhte Aufwendungen für die Waldbewirtschaftung aufgelistet worden, weil in der Badenhäuser Forst die Borkenkäfer Probleme mit sich bringen. Vor dem Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr sollen übrigens neue Parkflächen entstehen. Der Grund dafür liege in der Meinung der FUK (Feuerwehr-Unfall-Kasse), es seien zu wenig Parkplätze vorhanden. Also werde mit der dankenswerten Unterstützung der Feuerwehr eine angrenzende, verwilderte Fläche zu Parkplätzen umstrukturiert werden.

Weiter  werden 10.000 Euro für die Ortschaften Badenhausen und Gittelde zur Beschaffung neuer Geräte auf den Spielplätzen bereit gestellt. Außerdem wird es bald im Rathaus einen WLan-Anschluss geben.

Was den Kindergarten betrifft, so betonte der Bürgermeister, dass man sich Gedanken gemacht habe, wie aus dem für 2019 ursprünglich klein geplanten Anbau eventuell ein größerer werden könnte, weil mit höheren Fördermitteln zu rechnen sei.

Walter Lagershausen mahnte an, dass bei den Überlegungen wohl nicht berechnet worden sei, dass man im Altbau mit 2.000 Euro nicht viele Fenster oder Türen erneuern könne. Harald Dietzmann versicherte daraufhin, dass der Standort nicht vernachlässigt werde. Die Unterhaltungsliste des Kindergartens sei sehr wohl bekannt. Einige wichtige Dinge sollten noch 2018 abgewickelt werden. Der Anbau erfolge in jedem Fall im kommenden Jahr – gleich in welcher Größe.

Ortsbürgermeister Erich Sonnenburg kam auf die erwünschte Bürgersteig-Erweiterung im Bereich, der in der Eisdorfer Straße gegenüber der katholischen Kirche gelegen ist, zu sprechen. Dabei gehe es um ein Teilstück von circa. 25 mal 1,20 Meter, wofür mit Kosten von etwa 10.000 Euro gerechnet werden müsse. Walter Lagershausen betonte, dass er mit diesem Schritt schon beim Straßenausbau gerechnet habe. Denn in dem genannten Bereich seien viele Fußgänger unterwegs. Sie seien oft auch nicht gut auf den Beinen, deswegen müsse da etwas geschehen.

Letztendlich fiel der einstimmige Beschluss, die Anhörung des Haushaltes einstimmig anzunehmen. Allerdings wurde noch die Empfehlung hinzugefügt, besagte Fußwegerweiterung in den Finanzhaushalt  2020 zu verankern.pb

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