Wenig Unterstützung im Ausschuss für Hartplatz-Umwandlung

Ortsrat Volkersheim soll sich vor weiterer Beratung äußern

In Volkersheim wird gewünscht, auf dem Sportgelände den östlich des Hauptplatzes gelegenen Hartplatz als Rasenplatz umzugestalten, wofür 25.000 Euro erforderlich wären.

Bockenem. Die Stadt Bockenem schließt mit dem Förderverein „Miteinander im Ambergau“ einen vorerst auf eine Laufzeit von zwei Jahren begrenzten Kooperationsvertrag über die Ausgabe des künftigen warmen Mittagessens an der Grundschule Bockenem. Dabei fällt mit einem Einsatz von zwei ehrenamtlichen Kräften an 40 Schulwochen pro Schuljahr ein Gesamtbetrag von 7.680 Euro an. Diesem Beschlussvorschlag stimmte der Schulausschuss bei einer Enthaltung während seiner Sitzung am Dienstag zu. Die Ausschreibung für die zu beschaffenden Küchenmöbel liefen ebenso wie für die Organisation des Mittagessens, teilte dabei Pia Rohrbach seitens der Stadtverwaltung mit. Nach den Osterferien fände diesbezüglich eine Elterninformation statt.

Die Genehmigung zur Einrichtung als Ganztagsschule werde für den Monat Mai erwartet. Der offizielle Schulbetrieb laufe dann bis 15.20 Uhr. Die anschließende Betreuung erfolge danach aber als Hortbetrieb.

An der Grundschule Bockenem würden 44 Kinder mit ausländischem Pass und 26 mit Inklusionsbedarf unterrichtet, und der Kindergarten Mahlum beantrage, die Öffnungszeiten von 13 auf 14 Uhr auszuweiten, informierte Rohrbach.

Der Antrag des Sportvereins Bockenem 2007, die Materialkosten in Höhe von 3.500 Euro für feuerfestes Vinyl zur Verlegung eines neuen 90 Quadratmeter messenden Fußbodens im Obergeschoss der Vereinsheims stadtseits zu übernehmen, wurde bei einer Enthaltung durch den Ausschuss abgelehnt. Als Begründung wurde angeführt, dass das Vereinsheim auch vom NFV genutzt würde und man obendrein an Privatpersonen vermiete.

Wenig Unterstützung signalisierte der Ausschuss dem Fußballclub Ambergau/Volkersheim, der beantragt hatte, den östlich des Fußballfeldes gelegenen Hartplatz auf dem Volkersheimer Sportgelände in einen Rasenplatz umzuwandeln, damit er als Jugendspiel- und Trainingsplatz genutzt werden könne. Der Hauptplatz werde aktuell durch fünf Mannschaften so stark frequentiert, dass der Untergrund leide.

Diese vermeintliche Notwendigkeit eines zweiten Rasenplatzes in Volkersheim, für dessen Herstellung 25.000 Euro aufgebracht werden müssten, wurde in der Diskussion bei der Ausschusssitzung mehrfach hinterfragt, zumal gemäß § 1, Absatz 4 der aktuellen Mietverträge alle Fußballvereine im Stadtgebiet verpflichtet sind, den anderen Vereinen die Spielflächen gegen Entgelt zur Verfügung zu stellen, wenn dadurch keine wesentlichen Beeinträchtigungen für den eigenen Spielablauf zu erwarten sind. In diesem Zusammenhang hatte das Ausschussmitglied Hiltje Menge mitgeteilt, dass die Volkersheimer Jugendlichen laut einem Angebot des SV Bockenem 07 dort sogar kostenlos spielen könnten, nur die Volkersheimer Eltern wollten das offensichtlich nicht.

Bürgermeister Rainer Block wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Kapazitäten auf anderen Plätzen durchaus vorhanden seien, leider die Verständigung unter den Vereinen nicht immer geschehe. Im Ergebnis der Aussprache verständigte man sich bei zwei Gegenstimmen im Ausschuss erst einmal darauf, dass zuvor noch dem Volkersheimer Ortsrat Gelegenheit gegeben werden sollte, sich zu äußern.

Seine Zustimmung gab der Ausschuss für die vorliegende Kooperationsvereinbarung zur Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit im Bereich Kultur und der gemeinsamen Vorbereitung der Bewerbung der Region Hildesheim um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 und zur Vereinbarung Betreff Fortschreibung zur Wahrnehmung der Aufgaben der Kindertagesbetreuung, mit welcher der Stadt für die Jahre 2017 und 2018 rund 200.000 Euro zufließen.mk

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