Zahlreiche Gäste bei der Eröffnung

Marianne Zingler stellt bis Mitte Oktober ihre Werke im Turmuhren- und Heimatmuseum aus

Marianne Zingler erläutert Hans-Jörg Drake und Kerstin Warnecke ihre Arbeiten, die bis Mitte Oktober im Museum zu sehen sind.

Bockenem. Bis Mitte Oktober stellt die Wallmodener Künstlerin Marianne Zingler ihre Materialcollagen im Bockenemer Turmuhren- und Heimatmuseum aus. Im Anschluss zeigen ihre Schüler eine Auswahl ihrer Arbeiten. Die allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters, Kerstin Warnecke, freute sich bei der Eröffnung über die Vielfalt der Arbeiten. Es sei eine gute Sache, wenn neben dem eigentlichen Zweck des Museums auch die Möglichkeit besteht, Kunst und Kultur zu präsentieren. Sie richtete einen besonderen Dank an Museumsleiter Hans-Jörg Drake mit seinem Team.

„Als ich gehört habe, dass die Künstlerin in Alt-Wallmoden wohnt, bin ich hellhörig geworden. Schließlich ist es der Geburtsort von Johann Friedrich Weule, dem Gründer der Bockenemer Turmuhrenfabrik. Sein Unternehmen hat Weltruhm erlangt. Warum sollte man nicht neben 60 verschiedenen Uhren und heimatkundlichen Exponaten auch Kunst zeigen“, erklärte der Museumsleiter. Nicht zuletzt hätte die Stadt ja auch Bezug zu dem Maler Ernst Deger, der in Bockenem 1809 geboren wurde. Einige Bestandteile der Materialcollagen würden auch bei einem Rundgang durch die Museumsräume ins Auge fallen, so zum Beispiel diverse Zahnräder.

Marianne Zingler freut sich, eine Auswahl ihrer Werke in Bockenem ausstellen zu dürfen. Sie kann dabei aus dem Vollen schöpfen. Immerhin 3.000 Arbeiten sind im Laufe der Jahre in ihrem Atelier entstanden. Das Turmuhren- und Heimatmuseum ist sonnabends und sonntags von 15 bis 17 Uhr geöffnet.mv

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