Dennis Ahrens ist Lutters neuer Jugendfeuerwehrwart

Nachwuchsbrandschützer zogen im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung Bilanz / Eltern sind wichtige Stütze

Lutters Ortsbrandmeister Maximilian Seifert (rechts) begrüßte die neu Gewählten (von links): Jugendfeuerwehrwart Dennis Ahrens, Jugendsprecher Moritz Cassebaum, Jost Strohmeier (stellvertretender Jugendsprecher) und Schriftführer Louis Gillner.

Lutter. Die Jugendfeuerwehr Lutter ist eine richtige Erfolgsgeschichte. Zwar kann sie – im Vergleich zur Ostlutteraner Jugendfeuerwehr, die in diesem Jahr 40-jähriges Bestehen gefeiert hat – erst auf ein vierjähriges Bestehen zurückblicken, doch in der Zeit ist schon eine ganze Menge passiert. 28 Jugendliche, im Alter von zehn bis 16 Jahren, sind aktiv. Viele können es kaum erwarten, einzutreten. Während der Jahreshauptversammlung der Nachwuchsbrandschützer wurde Bilanz gezogen, zudem standen Wahlen an.

Neuer Mann an der Spitze als Jugendfeuerwehrwart ist Dennis Ahrens, er tritt die Nachfolge von Marc Sonnenrein an, der berufsbedingt ausscheidet. Der Neue ist für die Lutteraner ein wahrer Glücksgriff. Im März trat er der aktiven Feuerwehr bei und engagierte sich seitdem auch für die Nachwuchsbrandschützer. Vorher war er bei der Feuerwehr Oker aktiv. „Wir freuen uns über den Neuzugang”, sagt Kerstin Gottlich, die stellvertretende Jugendfeuerwehrwartin im Gespräch mit dem „Beobachter”.  Sie und Kevin Schreiber werden dem neuen Mann weiterhin zur Seite stehen. Auch in den Reihen der Jugendlichen gibt es einige Veränderungen. Der bisherige Jugendsprecher Louis Gillner ist nunmehr als Schriftführer aktiv. Der bisherige stellvertetende Jugendsprecher, Moritz Cassebaum, ist ab sofort Jugendsprecher bei der Jugendfeuerwehr Lutter. Neu hinzugekommen ist Jost Strohmeier, er wurde als als stellvertretender Jugendsprecher gewählt.

Eine vorweihnachtliche Bescherung gab es bereits für die Kinder und Jugendlichen in Form eines neuen Pullovers, versehen unter anderem mit dem Schriftzug der Jugendfeuerwehr Lutter am Barenberge.

Bereits der Rückblick zeigt, dass die Lutteraner sehr aktiv sind. Dem nicht genug, obendrein setzen die Verantwortlichen gemeinsam mit ihren Schützlingen verschiedene neue Impulse. Erstmals richteten Jugendfeuerwehr, DRK und der Kindergarten „KiGaLu” den Laternenumzug gemeinsam aus. Zudem gab es die Zeltlager-Premiere am Gerätehaus. Hier stellten Katja und Thomas Bonse ihren Pool zur Verfügung, der „Beobachter” berichtete. Beide zeigten ein ganz großes Herz für den Feuerwehrnachwuchs, so bauten sie eigene Wettkampfgeräte, die im März übergeben wurden. Gebraucht wurden diese, um sich auf die Wettkämpfe vorbereiten zu können. „Auf alle Eltern können wir uns immer verlassen, Beispiele gibt es genügend”, unterstreicht Kerstin Gottlich im Gespräch. So beispielsweise am heutigen Donnerstag. Zum Dienstabend wollen die Kinder und Jugendlichen gemeinsam Kekse backen. Die Verantwortlichen fragten bei den Eltern an, ob nicht jemand Teig zur Verfügung stellen könnte, um nicht damit erst anfangen zu müssen. Gesagt, getan, heute können dann sogar fünf verschiedene Teige verarbeitet werden.

Erfolgreich aus Lutteraner Sicht war die Abnahme der Leistungsspange. Das Team, zwei weitere Mitglieder kamen aus Bodenstein, absolviert alle Aufgaben erfolgreich. Ole Boos, Jannes Gottschlich, Jason Kaps, Kira Brandes, Mona Hoffmeister, Kristian Wilke und Enrico Nonn sind die stolzen Besitzer der Leistungsspange.

Neue Mitglieder sind immer willkommen. Laut Kerstin Gottschlich treten unter anderem im Januar, Februar und März einige Jugendliche zur aktiven Feuerwehr über. Letztere trifft sich am morgigen Freitag, um 19.30 Uhr, im Barenberger Hof zur Jahreshauptversammlung. Dann geht es auch um den neuen Jugendfeuerwehrwart.syg

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