Grundstein für eine Jugendfeuerwehr Hahausen ist erfolgreich gelegt

Erfolgsversprechender Informationsabend / Fünf bis sieben Kinder wollen mitmachen / Dienst in Bodenstein

Daniel Flügge, Hahausens stellvertretender Ortsbrandmeister, erklärte den interessierten Kindern die Funktion der Wärmebildkamera.

Hahausen/Bodenstein. Die Hahäuser Brandschützer schlagen in ihrer Chronik ein neues  Kapitel auf. Denn im Dorf wurde der Grundstein für die Gründung einer  Jugendfeuerwehr gelegt. Der Informationsabend im Feuerwehrgerätehaus verlief vielversprechend.

Rund zehn interessierte Familien waren gekommen. Bekanntlich stemmen die Hahäuser das Projekt nicht allein, sondern sie kooperieren hier mit der Jugendfeuerwehr Bodenstein-Nauen um die Leiterin Saskia Brunke. Die Wahl fiel auf diese Jugendfeuerwehr, denn die drei Feuerwehren aus Hahausen, Nauen und Bodenstein pflegen einen sehr guten Kontakt.

Zudem haben die Bodensteiner freie Kapazitäten, um Kinder und Jugendliche aus Hahausen aufzunehmen, und sie haben das notwendige Personal. Um die Jugendfeuerwehr für die Hahäuser greifbar zu machen, hatte Saskia Brunke mit Annika (14 Jahre) und Jonas (13 Jahre) zwei Nachwuchsbrandschützer mitgebracht, die vom Alltag berichteten. Einmal pro Woche ist Dienst in Bodenstein. Sieben Nachwuchsbrandschützer – sechs Jungs und ein Mädchen –  sind es aktuell.

Sie treffen sich immer freitags um 18 Uhr in Bodenstein. In dieser Woche werden sie in den anderthalb Stunden die Grundlagen durchnehmen. Denn Ende des Monats sind die Bodensteiner beim Stadtjugendfeuerwehrtag in Langelsheim dabei, hier wird die Jugendflamme abgenommen, berichtet Saskia Brunke im Gespräch. Zuversichtlich ist sie auch, dass das Projekt Jugendfeuerwehr Hahausen von Erfolg gekrönt ist.

Am Informationsabend wurde erste Aufnahmeanträge mitgenommen. Ein Vater fragte für seinen Nachbarn, ob der Junge, der später erst zehn Jahre alt wird, mitmachen kann. Kein Problem, ein Schnupperdienst ist vorher möglich. Mitmachen können alle interessierten Kinder und Jugendlichen im Alter von zehn bis 16, beziehungsweise 18 Jahren. „Ich denke, dass es so zwischen fünf und sieben Jugendliche sein werden“, sagt Hahausens Ortsbrandmeister Ulf Gerbrich auf Anfrage des „Beobachter“. Zwei Jugendliche waren beim ersten Dienst in Bodenstein schon dabei. „Sie sind sehr interessiert und vor allem haben sie Lust darauf“, so Saskia Brunke im Gespräch. Drei waren an dem Tag verhindert, weitere wollen mitmachen.

Auch die Hahäuser Feuerwehr geht das Projekt „Jugendfeuerwehr“ mit Herzblut an. Mehrere Feuerwehrleute übernehmen den Fahrdienst, einer ist immer beim Dienst als Ansprechpartner mit vor Ort. Treffpunkt ist jeden Freitag um 17.30 Uhr am Feuerwehrhaus in Hahausen. Von hier aus fahren sie nach Bodenstein zum Dienst, der endet so gegen 19.30 Uhr, dann geht es  wieder zurück.
Der Anfang ist gemacht, jetzt liegt es an den Kindern und Jugendlichen.syg

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