Jubiläum fest im Blick

Lutteraner LandFrauen erleben stimmungsvolle Jahreshauptversammlung / In diesem Jahr wieder einiges vor

Bis auf den letzten Platz war der „Blickpunkt“ zur Jahreshauptversammlung gefüllt.

Lutter. Das Programm steht. Renate Geldmacher-Ternedde hat sich wieder eine ganze Menge einfallen lassen, um ihren Lutteraner LandFrauen ein abwechslungsreiches Jahr zu bieten. Verschiedene Aktivitäten wird es in den kommenden elf Monaten geben. Höhepunkt ist die große vereinseigene Feier im April.

Den 13. April können sich die Mitglieder schon einmal fest im Kalender eintragen. Denn an diesem Tag steht der 70. Geburtstag der Lutteraner LandFrauen an. „Mit einem gemütlichen Abend wollen wir feiern“, sagt die 1. Vorsitzende Renate Geldmacher-Ternedde. Ein Überraschungsprogramm wird es geben. Nur soviel lässt die 1. Vorsitzende bereits durchblicken, an diesem Abend werden die langjährigen Mitglieder ausgezeichnet. Das hat sich der Vorstand für diesen Anlass quasi aufgehoben.

Mit dabei sein wird garantiert Gründungsmitglied Erika Michel. Sie wohnt in Lutter und war im Jahr 1948 dabei. Bereits 80 Mitglieder gehörten damals den LandFrauen schon an. In den vergangenen 70 Jahren ist die Zahl auf 119 gewachsen. Sieben kamen im vergangenen Jahr dazu. Bemerkenswert ist, dass die Mitglieder nicht nur aus der Samtgemeinde Lutter, sondern auch aus Rhüden, Seesen und Salzgitter kommen.

Ins Jubiläumsjahr gehen die LandFrauen mit einer neuen Satzung. Die alte stammt aus dem Jahr 1998 und musste in einigen Punkten geändert werden. Hier stand beispielsweise noch der Kreis Bad Gandersheim drin.

Bei der Versammlung stellte die 1. Vorsitzende auch das Programm vor. Hauptaugenmerk liegt auch in diesem Jahr auf den Vorträgen. Dazu laden sich die LandFrauen Referenten zu unterschiedlichen Themen ein. So spricht die Hahäuserin Lisa Illers am 5. Februar über „Mein Jahr in Neuseeland“. Am 5. März wird Wolfgang Borchert den zweiten Teil seines Vortrages „Wie wir wurden, was wir sind“ liefern. Nach dem großen Erfolg seiner Vortragspremiere im vergangenen Jahr wurde bereits eine Wiederholung angekündigt. Im November werden die LandFrauen mehr über „Großmutters Irrtümer – Auf den Spuren der größten Haushaltsmythen” erfahren.

Die Jahreshauptversammlung der Lutteraner LandFrauen ist ein klein wenig anders. Bereits hier starten sie mit ihrem Programm. Eingeladen hatte Renate Geldmacher-Ternedde den Fotografen Heinz-Peter Gerber aus Heersum, eine Ortschaft der Gemeinde Holle. Er lieferte die Bilder, die Geschichten erzählte Dagmar Gerhardt. 55 Frauen waren gekommen. Sie freuten sich auf „Astenbecker Geschichten“. Kurioses über Gäste, Tiere, Künstler und Schlossherr hatten die beiden im Gepäck. Und das aus erster Hand. Denn Dagmar Gerhardt kochte einst in der „Gutsschenke des Fürsten zu Münster“. Mittlerweile hat sie den Kochlöffel gegen die Schreibstift getauscht. Herausgekommen sind bereits zwei Bände. Kein Wunder hat sie doch 40 Jahre den Alltag in der Gutsschenke mit erlebt. Sie und Fotograf Heinz-Peter Gerber liefern sich witzige Dialoge. So wird diese bebilderte Lesung auf besondere Weise gewürzt. Das kam sehr gut an.syg

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