Kindergartenteam setzt neuen Impuls

Im Lutteraner Kindergarten „KiGaLu“ wurde Weihnachten gefeiert / Eine Neuerung gab es

In der St.-Georg-Kirche in Lutter lud das Kindergartenteam zum „Lebendigen Adventskalender“ ein. Der „KiGaLu“ war an diesem Tag Gastgeber. Die Veranstaltung wird noch lange im Gedächtnis bleiben.

Lutter. Den Lampionumzug zum St.-Martins-Tag haben die Erzieher des Lutteraner Kindergartens „KiGaLu” an die Jugendfeuerwehr Lutter abgegeben. Denn wie Kindergartenleiterin Claudia Hanelt im Gespräch mit dem „Beobachter“ verraten hatte, wollten sie in diesem Jahr in der Adventszeit einen neuen Impuls setzen. Schließlich muss so ein Umzug mit Laternen ja nicht immer nur im November an St. Martin stattfinden. „Daher noch einmal einen Dank an die Feuerwehr, dass sie den Laternenumzug übernommen hat“, sagt die Kindergartenleiterin. Was sich das Erzieherteam einfallen ließ, konnten Kinder und Eltern bei der jüngsten Veranstaltung des Kindergartens erleben.

Die Vorbereitungen für die traditionelle Weihnachtsfeier im Kindergarten war in diesem Jahr ein klein wenig anders als sonst. Gemeinsam haben Kinder und Erzieher Sternenlaternen gebastelt, denn die sollten quasi der Hauptdarsteller der neuen Idee werden.

Mit selbst gebastelten Sternenlichtern durchs Dorf

Ein gemeinsamer Laternenlauf vom Lutteraner Kindergarten bis zur St.-Georg-Kirche, das steckt hinter der Idee, die das Team sich bereits im Herbst überlegt hatte. Alle 68 Kinder hatten ein Sternenlicht gestaltet. Auf den Ablagefächern im Flur lagen sie bereit. Eine halbe Stunde Fußweg zur Kirche hatten Claudia Hanelt und ihr Team ungefähr eingeplant. Dieser besondere Sternen-Advents-Umzug führte sie von der Fröbelstraße, Jasperstraße, Frankfurter Straße über die Ampel bis zum Lutteraner Gotteshaus. Dort hatte schon Pfarrerin Johanna Bernstengel gewartet. Denn den „Lebendigen Adventskalender“, bei dem der Kindergarten an diesem Tag Gastgeber war, wurde so halt in die Kirche verlegt. Die Besucher erlebten eine tolle und abwechslungsreiche Veranstaltung.

Mit ihrem Sternenlicht zogen alle in die Kirche ein. Gemeinsam sangen Kinder, Eltern und die Gäste dabei das Lied „Funkel, funkel kleiner Stern“. Ohnehin wurde der Stern bei diesem Gottesdienst in den Mittelpunkt gerückt. So thematisierten sie Mitarbeiter des Kindergartens in ihrem Weihnachtsspiel den „Weihnachtsstern von Bethlehem“. Auch hierfür hatten sie gelbe Sterne gebastelt. Wunderkerzen wurden angezündet, um diese besondere Atmosphäre zu untermalen. Pfarrerin Johanna Bernstengel sprach über den Stern. Zudem sangen die Besucher gemeinsam zum Abschluss noch „Stern über Bethlehem, zeig mir den Weg“. Ein besonderes Kalendertürchen, das den Lutteranern bestimmt noch ein ganze Weile in Erinnerung bleiben wird.

Kindergarten wird zum weihnachtlichen Erlebnisdorf

Die Ausgestaltung des Kalendertürchens samt Lichterumzug waren nur weitere Highlight eines Nachmittages, der viel zu bieten hatte. Wer das Kindergartenteam kennt, weiß, dass sie Kinder und Eltern auch zu ihrer Weihnachtsfeier nicht bloß zum Kekse essen und Teetrinken einladen. Sondern auch der Kreativität geben sie genügend Raum. In den verschiedenen Räumlichkeiten des Kindergartens luden die Erzieher und die Mitarbeiter zu unterschiedlichen Angeboten ein. So konnte unter anderem bei der Froschgruppe Kekshäuschen hergestellt werden und „Schneegestöber in der Tüte“ zum Pusten hieß es bei der Igelgruppe. Vor allem hatte das Kindergatenteam auch etwas für alle Rätselfreunde vorbereitet. Im Flur stand eine Glasvase, gefüllt mit Nüssen. Getippt werden musste nun die richtige Anzahl. Gar nicht so einfach.

Jetzt können sich Kindergartenteam und die Kinder aufs bevorstehende Weihnachtsfest einstimmen. Wie Kindergartenleiterin Claudia hanelt im Gespräch mit dem „Beobachter“ verrät, ist am heutigen Donnerstag Bescherung für die insgesamt 68 Kinder ab einem Jahr in ihren jeweiligen Gruppen. So wurden verschiedene Spielmaterialien angeschafft. Unter anderem auch für den Bewegungsraum. Leuchtende Kinderaugen sind ihnen heute gewiss.syg

Lutter

Schrankenwärter erhält Bewährungsstrafe

Coworking-Space eingeweiht