A7-Raststätte Harz-Ost: Mann droht mit Sprengstoffgürtel

Polizei evakuierte am Sonntag die Anlage für vier Stunden / Mann ist weiterhin auf der Flucht

Rhüden. Evakuierung, Bedrohung und dramatische Stunden: All das spielte sich am Sonntagmorgen auf der A7-Raststätte Harz-Ost bei Seesen ab. Ein 63-jähriger Busfahrer aus dem rheinland-pfälzischen Ort Hochdorf-Assenheim hatte um 10.50 Uhr bei der Polizei angerufen und teilte mit, dass der von ihm geführte Bus von einer ihm nicht bekannten männlichen Person betreten wurde.

Der Mann gab an, dass er einen Sprengstoffgürtel am Körper trage. Der Busfahrer forderte den Mann auf, dass er den Bus verlassen solle. Dieser Aufforderung kam er nach. Die alarmierte Polizei sperrte und evakuierte die Rastanlage über einen Zeitraum von circa vier Stunden. Erst gegen 14.30 Uhr wurde sie wieder für den Verkehr freigegeben.

Es folgten unter Hinzuziehung von Spezialkräften intensive Suchmaßnahmen nach dem Mann. „Dieser ist nach wie vor auf der Flucht“, teilt Michael Bothe, der stellvertretende Pressesprecher der Polizeiinspektion Goslar, auf Anfrage des „Beobachter“ mit. Die Person konnte wie folgt beschrieben werden: Vermutet wird, dass er zwischen 55 und 60 Jahre alt ist und circa 175 Zentimter groß.

Seine Erscheinung wurde als ungepflegt beschrieben, er ist schlank, hat braune Haare und trug zum Tatzeitpunkt dunkle Kleidung. Die Polizeiinspektion Goslar hat die Ermittlungen aufgenommen. Zum jetzigen Zeitpunkt können keine abschließenden Angaben gemacht werden, ob es sich tatsächlich um einen Sprengstoffgürtel oder aber um eine Attrappe gehandelt hat, teilt Michael Bothe dazu abschließend mit.pol

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