Grauenhafter Unfall auf der B 241

Fahrer und Beifahrer tödlich, ein weiterer Insasse schwer verletzt

Goslar. Am Samstagmorgen gegen 5 Uhr wurde der Polizei von mehreren Personen über Notruf ein vermutlicher Verkehrsunfall auf der B 241, zwischen Goslar und Vienenburg, Bereich Krähenholz gemeldet. Den daraufhin entsandten Einsatzkräften bot sich bei Eintreffen ein grauenhafter Anblick.

Sie fanden den Sachverhalt am angegebenen Ort bestätigt vor und stellten bei den durchgeführten Sofortmaßnahmen einen in zwei Teile gerissenen, zum Teil unter einem Baum liegenden, völlig zerstörten Pkw fest, der herausgerissene und knapp zwanzig Meter entfernt liegende Motorblock brannte.

In den beiden Fahrzeugteilen wurde je eine und in der Nähe liegend eine weitere Person aufgefunden, von denen bislang nur die Identität des Fahrers und Beifahrers vollständig ermittelt werden konnten.

Nach den bisherigen Feststellungen war der 21-jährige Goslarer mit seinem blauen Audi S4 mit GS-Kennzeichen, der darüber hinaus mit zwei weiteren Personen, einem 19-jährigen Goslar und einer weiteren bislang unbekannten männlichen Person, besetzt war, auf der B 241 aus Richtung Goslar kommend in Richtung Vienenburg unterwegs, hatte dabei aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, kam in einer Rechtskurve zunächst offenbar nach links und anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte anschließend gegen einen Baum.

Für den 21-jährigen Fahrer, der eingeklemmt war und geborgen werden musste, und seinen 19-jährigen Beifahrer, der aus dem Fahrzeug geschleudert wurde, kam jede Hilfe zu spät, sie verstarben noch an der Unfallstelle.

Der namentlich bislang unbekannte Mitinsasse, der ebenfalls eingeklemmt war und geborgen werden musste, wurde lebensgefährlich verletzt und nach medizinischer Erstversorgung zunächst ins Goslarer Krankenhaus gebracht, später allerdings in ein Braunschweiger Klinikum verlegt.

Die B 241 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme und Aufräum- bzw. Reinigungsarbeiten voll gesperrt werden.

Die Sperrung ist mittlerweile aufgehoben.red

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