Getöteter Sertac K.: Tatablauf in Seesener Gartenlaube wird rekonstruiert

Seesen. Die Tötung an Sertac K. ist weiterhin Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Der Türke soll von seinem Cousin Sedat S. erschossen worden sein (der Beobachter berichtete). Der 38-jährige Ex-Seesener hatte sich bei der Polizei gestellt und die Beamten zur Leiche in einem Seesener Kleingarten an der Braunschwiger Straße geführt. Es wird wegen Totschlags ermittelt, S. selbst spricht von einem Unfall.

Nach der Tat durchsuchte die Polizei auch mehrere Objekte in Lehrte, darunter die Wohnung des Toten. Auch gestern und heute fanden und finden Durchsuchungen in Seesen und Lehrte statt. Im Blickpunkt ist weiterhin die Seesener Gartenlaube. Warum K. sterben musste, ist weiter offen. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig teilt heute auf Anfrage des Beobachters mit, momentan keine weiteren Angaben zu machen.

Das Spurenbild sei kompliziert, so Staatsanwalt Wolters. Nach „Beobachter”-Informationen wurde Sertac K. rücklings erschossen. Dies Info wurde weder bestätigt noch dementiert. Es wird noch ein wenig andauern. bis der Tatablauf rekonstruiert ist, hieß es dazu am Mittwochvormittag. Der Leichnam, der am 4. Januar in Seesen (Kreis Goslar) entdeckt wurde, ist auf dem Stadtfriedhof Hannover-Lahe beigesetzt worden. Vom Friedhofseingang bis zur letzten Ruhestätte wurde der Sarg von einem Trauermarsch begleitet. Schätzungsweise 350 Menschen nahmen an der jesidischen Beerdigung am Montagnachmittag teil, berichtete die Hannoversche Allgemeine Zeitung.uk

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