„Das kann jeder kochen”

Die Herzbergerin Alma Marianne Válki-Wollrabe hat ein neues Kochbuch herausgebracht

Die Autorin Alma Marianne Válki-Wollrabe hat bereits ihr sechstes Buch veröffentlicht, dieses trägt den Titel: „Oma kocht ungarisch“.

Herzberg. Die ungarische Küche ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt, sie ist lecker und einfach nachzukochen. Einige besondere ungarische Rezepte, die hierzulande oft nur schwer in einer Übersetzung zu finden sind, hat die Herzbergerin Alma Marianne Válki-Wollrabe nun aufgegriffen und in ihrem inzwischen sechsten Buch veröffentlicht. Das Buch heißt „Oma kocht ungarisch“. Dabei kommen aber nicht nur Liebhaber der ungarischen Küche auf ihre Kosten, auch alle, die gerne gut essen und nicht gleich einen riesigen Aufwand beim Kochen betreiben wollen, werden dort fündig.

„Das kann jeder kochen“, sagt Wollrabe, denn die ungarische Küche sei, was Zubereitung und Zutaten betreffe, sehr einfach. Denn die Standard-Zutaten seien Paprikapulver, Salz, Pfeffer und saure Sahne. Zum Braten nehme man dort gerne Schmalz, Öl, Gänseschmalz oder Entenfett. Auf 137 Seiten und mit ansprechenden Fotos illustriert, erfährt der Leser, wie man viele ungarische Spezialitäten zubereitet, aber auch einiges über das gelassene Leben und die Mentalität der Ungarn.

Denn das Kochbuch ist nicht nur ein reines Rezeptbuch. Wie auch schon in ihren letzten Büchern hat Wollrabe wieder eine gute Portion einer persönlichen Note mit einfließen lassen. Sie hat viele Eindrücke aus ihrem Lieblingsdorf in Ungarn, Lipót, beschrieben. Dazu gehören das soziale Miteinander im Dorf, Freizeitaktivitäten, Natur und Gasthäuser. Ebenso gehören dazu auch nützliche Informationen für all diejenigen, die gerne mal Urlaub in Ungarn machen wollen.

Eine wahre Spezialität in Ungarn sei zum Beispiel „Letscho“, ein Schmorgericht, das grundsätzlich aus Speck, gelber Spitzpaprika, Tomaten und Zwiebeln besteht. Was bei uns die Bratwürstchen seien, die man, übertrieben gesagt, an fast jeder Ecke bekomme, sei in Ungarn das „Letscho“. Ihr Lieblingsrezept sei jedoch das Kastanienpüree, verrät die Herzbergerin. Denn auch wer keine Kastanien möge, könne diesem Nachtisch bestimmt nicht widerstehen.

Die Autorin hat ungarische Wurzeln. Ihr Vater, Jahrgang 1920, war ein gefeierter ungarischer Meisterkoch, der auch viele internationale Trophäen während seiner Schaffenszeit gewonnen hat. „Von ihm muss ich die Leidenschaft für Ungarns ursprüngliche, herzhafte Küche geerbt habe“, so Wollrabe. Die begeisterte Rezeptsammlerin konnte ihre Kochkünste bereits im NDR-Fernsehen präsentieren. Auch bloggt sie regelmäßig in ihrer Internet-Küche oma-kocht.de.hn

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