Friedhöfe in Neuwallmoden und Lutter werden herausgeputzt

Mitglieder des Kirchenvorstandes ehrenamtlich aktiv / Vorstellungsgottesdienst von Pfarrer Sebastian Schmidt

Lutter/Neuwallmoden. Offiziell hat er ja bereits zum 1. Februar seinen Dienst als Pastor in den Kirchengemeinden St. Georg in Lutter am Barenberge, St. Johannes in Nauen und St. Romanus in Hahausen angetreten. Eine Woche später sollte er den Gläubigen eigentlich im Rahmen eines Gottesdienstes vorgestellt werden, doch da spielte bekanntlich das Wetter nicht mit. Nun ist aber so weit: Am kommenden Sonntag, 21. Februar, steht für Sebastian Schmidt dessen erster Gottesdienst im Neiletal auf dem Programm, und es ist sogleich sein Vorstellungsgottesdienst.

Beginnen wird er um 10 Uhr in der Lutteraner St.-Georg-Kirche. Die Vorstellung des „Neuen“ übernimmt Propst Thomas Gleicher. Der Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Dr. Gerhard Großer, hat noch einmal darauf hingewiesen, dass es kein Anmeldeverfahren gibt. „Wir haben unter den aktuellen Coronaregeln Platz für 120 Personen in unserer Kirche. Wir bitten deshalb um rechtzeitiges Erscheinen, da eine entsprechende Registrierung erfolgt“, erklärt er.

Unterdessen hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten einiges auf den Friedhöfen getan, wo entsprechende Umgestaltungen begonnen haben. Beispiel Neuwallmoden: Im Vergleich zu früheren Zeiten bietet er aktuell ein recht kahles Bild. Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht mussten im Herbst vergangenen Jahres leider 20 vom Borkenkäfer zerstörte Fichten der Motorsäge weichen“, sagt Dr. Großer.

Aber er hat in diesem Zusammenhang auch eine gute Nachricht: Das jetzige Bild des Friedhofs bleibt auf Dauer nicht bestehen. In diesem Frühjahr ist eine Neubepflanzung vorgesehen. Lange wird es also nicht mehr dauern, bis wieder junge Bäume auf der kahlen Fläche des Neuwallmodener Friedhof stehen. „Über die Baumsorte(n) ist im Kirchenvorstand aber noch nicht abschließend entschieden worden“, so der Vorsitzende.

Auch die Umgestaltung des Friedhofes in Lutter ist in vollem Gange. In einem ersten Abschnitt wurde im Herbst 2020 die Buchsbaumhecke zur alten Kapelle gerodet. Hier wird künftig eine neue Hecke aus Lavendel und Zypressen gedeihen. In diesen Tagen weichen wird übrigens auch die alte Thuja-Hecke am Hauptweg. An ihre Stelle soll gleich im Anschluss eine Neubepflanzung mit Ginkgobäumen und amerikanischem Amber erfolgen.

In einem dritten Schnitt geht es schließlich der mittlerweile riesigen Thuja-Hecke an den Kindergräbern an den Kragen. Sie soll deutlich eingekürzt werden. Im Zuge der Umstrukturierung soll verschiedenfarbiger Sommerflieder angepflanzt werden. Der sieht schön aus, duftet gut und steht vor allem bei Schmetterlingen hoch im Kurs. Dr. Gerhard Großer wies abschließend noch einmal darauf hin, dass die Friedhofsarbeiten von den Mitgliedern des Kirchenvorstandes ehrenamtlich, also für die Kirchengemeinde unentgeltlich durchgeführt werden.

„Ein Großteil der Pflanzen und Bäume für die Neubepflanzung wurden beziehungsweise werden durch den Lutteraner Landschaftsgärtner Alexander Willers gespendet, der auch die Anpflanzung durchführt“, erklärt Dr. Großer. Über Mitstreiter aus der Gemeinde für die noch folgenden Umstrukturierungsarbeiten auf dem Friedhof würde man sich sehr freuen. Für eine Kontaktaufnahme stehen die Kirchenvorsteher gern zur Verfügung.kno

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