Landesgartenschau

Schützenhaus prallvoll und viel Diskussion

Heckenbeck. Es war mit 64 Teilnehmern eine der am besten frequentiertesten Infoveranstaltungen der Stadt zum Thema Landesgartenschau. Viel mehr hätten am Donnerstagabend auch gar nicht in das Heckenbecker Schützenhaus hineingepasst. Ausnahmsweise war es einmal nicht Bürgermeisterin Franziska Schwarz – sie weilte bei der Literaturpreis-Jury –, die die Fakten vortrug und zur Diskussion zur Verfügung stand, sondern ihr allgemeiner Vertreter Jürgen Schnute.

Der machte seine Sache genauso gut. Aufmerksam folgten ihm die Heckenbecker durch die Informationen, bevor eine lebendige Diskussion einsetzte. Besondere Aspekte neben den auch andernorts gestellten Fragen war die gerade in Heckenbeck besonders starke Kultur. Bekanntlich wird es während der sechs Monate LGS auch ein begleitendes Festival- und Kulturprogramm geben.

Darin sollen einheimische Kulturträger starken Anteil haben. Wie das genau bewerkstelligt werden solle, bewegte aber Elisabeth Möller von der Weltbühne im Besonderen. Kleine Kulturträger kämpften jetzt schon an ihren Grenzen, eine LGS werde diese sprengen. Stadt oder Durchführungsgesellschaft müssten Möglichkeiten aufzeigen, wie man an Zuschüsse oder zusätzliche Unterstützung komme, um so etwas überhaupt leisten zu können, wandte sie ein.

Kritik blieb aber auch in Heckenbeck eher der kleinere Teil, im Stimmungsbild bekannte sich etwas mehr als die Hälfte als klare Befürworter. Umgekehrt gab es keine Handvoll ablehnender Stimmen, aber offenbar auch einige Skeptiker, die noch überzeugt werden wollen.rah

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