Wahlabend mit unerwartetem Ausgang

Grit Arndt scheidet in erste Bürgermeisterwahlrunde aus / Stichwahl Schwarz – Gottschalk in zwei Wochen

Treffen in der Stichwahl aufeinander: Franziska Schwarz und Peik Gottschalk.

Bad Gandersheim. Mit großer Spannung wurde am Sonntag nicht nur in der Roswithastadt auf die Wahl zum Bürgermeisteramt geschaut. Mehrere Fragen warteten da auf Antwort: Zuvorderst die, ob es an diesem Sonntag bereits eine Entscheidung geben würden, denn durch Antritt dreier Kandidaten um das Amt war eine Stichwahl im Bereich des Möglichen. Und im Weiteren natürlich, falls es zu einer Stichwahl am 26. September kommt, wer in diese einzieht.

Seit 20.35 Uhr lagen konkrete Antworten vor. Sie hatten sich in der Auszählung, die an diesem Sonntagabend an zweiter Stelle nach der Landratswahl in den Wahlvorständen erfolgte, schon recht schnell nach Eingang der ersten Schnellmeldungen aus den Ortsteilen angedeutet: Eine Stichwahl würde wohl unausweichlich werden.

Unerwartet allerdings, wie sich das Rennen der drei Kandidaten dann entwickelte: Franziska Schwarz erarbeitete sich – trotz insgesamt eher enttäuschender Ergebnisse – einen kleinen Vorsprung. Dahinter gab es lange und bis praktisch ins letzte zu meldende Wahllokal ein Kopf-an- Kopf-Rennen zwischen Grit Arndt und Peik Gottschalk, das praktisch erst mit der letzten Meldung entschieden wurde. Und diese fiel symbolischerweise ausgerechnet Altgandersheim zu.

Dort hatte es offenbar Probleme gegeben, denn sowohl die Landratsergebnisse als auch das der Bürgermeisterwahl in Bad Gandersheim kamen ungewöhnlich spät als überhaupt Letzte aus dem Stadtgebiet. Dieses Altgandersheimer Ergebnis gab dann den endgültigen Ausschlag zugunsten des Kandidaten Peik Gottschalk, der vermutlich dort mit dem Rückenwind des „Hochwasserschutzes“ die entscheidenden Stimmen einfuhr, um seinen knappen Vorsprung vor Grit Arndt sogar noch etwas auszubauen und als zweitbester Kandidat in die Stichwahl einzuziehen.rah

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