„...aber nur meine liebe Laterne nicht!“

Rhüdener SPD hatte zum traditionellen Umzug geladen

Auf eine tolle Resonanz stoß auch in diesem Jahr wieder der Rhüdener Laternenumzug.

Rhüden. Es gehört wohl zu den ungeschriebenen Gesetzen der Lokal-Politik, dass Partei-Grenzen zwar durchaus bestehen, sich aber auf die Dorfgemeinschaft nicht negativ auswirken. So war es auch beim jüngsten Fackel- und Laternen-Umzug, den die Rhüdener SPD für die Rhüdener Kinder ausgerichtet hatte. Rund 100 Kinder und Erwachsene waren der Einladung gefolgt, ohne dabei auf politische Zugehörigkeit besonderen Wert zu legen. Denn gerade für die Kinder gilt: Sie sollen sich in ihrer Heimat wohl fühlen und dabei Kraft für ihr langes Leben schöpfen.

Und so machte sich der bunte Zug nach der Begrüßung durch den Abteilungs-Vorsitzenden Thorsten Struß von der ehemaligen Klein Rhüdener Schule aus auf einen kleinen Parcours durch den Ort auf den Weg. Das windstille und trockene Wetter trug  zum Gelingen bei. Mit dabei waren auch das DRK und die Feuerwehr, um die Sicherheit des Umzuges zu gewährleisten. Nach rund einer Stunde trafen dann alle wieder wohlbehalten am Ausgangspunkt ein. Und jetzt kamen auch die Erwachsenen auf ihre Kosten, denn die SPD hatte vor Ort leckere Bratwurst, Kürbis-Suppe und Pommes frites sowie passende Getränke zu familienfreundlichen Preisen aufgetischt. Aber auch die Kinder genossen die schöne Atmosphäre sichtlich, denn Stockbrot und Lagerfeuer waren für sie vorbereitet.

Ortsbürgermeister Frank Hencken zeigte sich im Anschluss an die gelungene Veranstaltung genauso erfreut wie auch Thorsten Struß: „In der heutigen Zeit ist es keineswegs selbstverständlich, dass öffentliche Veranstaltungen so stark frequentiert werden. Daher ist es sehr positiv, dass der Laternen-Umzug wieder einmal so gut angenommen wurde.“ Deshalb darf man ganz sicher davon ausgehen, dass es auch im kommenden Jahr wieder einen bunten Laternen-Umzug in Rhüden geben wird.JK

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