Die „Zocker“ gewinnen den Titel beim Rhüdener Wikinger-Schach

Erfolgreiche Premiere / 14 Team sorgten bis zum Schluss für ein spannendes Turnier

Endspiel mit dem Team „Zocker“. Sie konnten sich mit 100 zu 30 Punkten gegen das Team „Lauftreff Seesen“ durchsetzen.

Rhüden. Die Premiere ein voller Erfolg, Spannung bis zum Schluss und der große Wunsch nach einer Fortsetzung im kommenden Jahr. Das erste Rhüdener Wikinger-Schach- Turnier, organisiert von der SPD-Abteilung Rhüden, hatte eine ganze Menge zu bieten. Insgesamt 49 Spieler, darunter Familien, Freunde und Vereine, ergaben ein buntes Teilnehmerfeld.

Kreativ waren die Teams bei den Namen, so traten unter anderem „Die grauen Panther“, „Peter Pan und seine Gang“ oder die „Zockerzicken“ an. Unterm Strich wollten sich insgesamt 14 Teams das sportliche Event nicht entgehen lassen. Am Ende holten sich die „Zocker“ alias Markus Eicke, Tobias Heitmann und Torsten Lehnhof den Titel.

Zwei Teams treten beim Wikinger- Schach oder Kubb gegeneinander an. Eine Mannschaft besteht aus maximal sechs Personen. Ziel ist es, die Holzklötze (auch Kubb genannt) des Gegners mit Wurfhölzern umzuwerfen. Der König, der in der Mitte des Spielfelds steht, muss zuletzt getroffen werden. Wer zuerst alle Kubbs auf des Gegners Spielhälfte und den König getroffen hat, gewinnt das Spiel. Ausgetragen wurden die Premiere am Haus der Vereine auf zwei Spielfeldern, die jeweils sechs mal fünf Meter groß waren. Die Idee zu diesem Turnier stammt von Nadine Prechtl, die gemeinsam mit Jürgen Dietrich die einzelnen Spiele wertete und zudem als engagierte Frau für den Ortsrat kandiert. Das Turnier fand unter strengen Corona-Auflagen statt, wie einer Kontaktdatenerfassung und einer Einbahnstraßenregelung.

„Eine tolle Stimmung herrschte auch am Spielfeldrand, die Zuschauer feuerten die einzelnen Teams lautstark an“, teilt Ortsbürgermeister Frank Hencken auf Anfrage mit. Zur Stärkung der Teilnehmer und Gäste gab es Bratwurst und Pommes Frites sowie kalte Erfrischungsgetränke. Maximal zehn Minuten dauerte eine Partie. Dabei konnten sie unter anderem pro abgeworfenen Holzklotz zehn Punkte und für den Abwurf des Königs zum Schluss sogar 50 Punkte sammeln. Es wurde in vier Vorrundengruppen mit jeweils drei bis vier Teams gespielt.

Der Turniermodus bei der Premiere sah vor, dass sich die ersten beiden Mannschaften fürs Viertelfinale qualifizieren. Die jeweiligen Sieger absolvierten dann das Halbfinale gegeneinander. Abschließend folgten zum einen das kleine Finale, also das Spiel um Platz 3, und das Finale. In dem kleinen Finale konnten sich „Die Malibus“ bestehend aus Svenja Steinhoff, Daniela Mikosch und Nicole Berger mit 100 zu 20 Punkten gegen das Team „Klein Rhüden rockt“ durchsetzen. Letzterem gehörten Mike, Marlon und Jonas Schmike an.

Der 3. Platz ging somit an „Die Malibus“. Im Endspiel trafen dann das Team „Zocker (Markus Eicke, Tobias Heitmann und Torsten Lehnhof)“ gegen das Team „Lauftreff Seesen (Bernd Schwarz, Marc Helfensteller, Holger Wende und Heiko Schwarz) an. Es war spannend, aber am Ende war es ein klarer Sieg für die „Zocker“ mit 100 zu 30 Punkten. Markus Eicke, Tobias Heitmann und Torsten Lehnhof gehen somit in die Historie ein, als erste Sieger des Rhüdener Wikinger Schach-Turnieres.

Der erste Preis war ein 100 Euro Gutschein vom Hotel zum Rathaus, der zweite Preis ein 80 Euro Gutschein von EP Dekta und der dritte Preis ein 40 Euro Gutschein von Bobon. Bei der Auswahl der Preise entschied sich die SPD Rhüden ganz bewusst dafür, Gutscheine von ortsansässigen Gaststätten und Geschäften auszuwählen. Abschließend fand die Siegerehrung mit den drei erstplatzierten Mannschaften statt. Der Abteilungsvorsitzenden Thorsten Struß und Ortsbürgermeister Frank Hencken überreichten die Preise.

Die Teilnehmer zeigten sich rundum zufrieden mit dem Turnier und wollen auch im kommenden Jahr gerne wieder antreten. Auch die SPD Rhüden war sehr zufrieden mit dem großen Interesse und der positiven Resonanz. Heißt, Fortsetzung in 2022.syg