B 242 bei Herrhausen: Monatelanger Umleitungsverkehr fordert erste Konsequenz

Zwischen Seesen und Herrhausen musste die Geschwindigkeit reduziert werden / Probleme sind bekannt

Zwischen Herrhausen und Seesen gilt ab sofort Tempo 70.

Herrhausen/Seesen. Die Straßenbauer befinden sich in einem Dilemma: Auf der einen Seite wird die B 242 bei Herrhausen für den Umleitungsverkehr benötigt. Auf der anderen Seite sorgt genau der dafür, dass die Schäden auf der Straßen mehr werden. Genau das ist jetzt zwischen Herrhausen und Seesen geschehen.

Wer die Strecke fährt, wird bemerken, dass hinter dem Herrhäuser Ortsschild plötzlich Tempo 70 gilt. Wie der „Beobachter“ auf Anfrage bei Frank Rüffer, Leiter der Straßenmeisterei Seesen, erfahren hat, war an einer Geschwindigkeitsreduzierung kein vorbeikommen mehr. Im Gespräch nennt der Leiter sogenannte Verdrückungen und vereinzelte Durchbrücken auf dem Asphalt, die auch für Laien deutlich zu erkennen sind, die dazu geführt haben.

Eigentlich wollte die Straßenmeisterei im vergangenen Jahr hier die Schadstellen ausbessern, doch daraus wurde nichts. Erst wurde die B 243 saniert, dann die K 65 – bei Schuberts Hofladen – und schließlich der Autobahnzubringer  zwischen Seesen und der Schlackenmühle. Die Bundesstraße 242 wurde, wie erwähnt für den Umleitungsverkehr benötigt. Das alles verschlechterte den Zustand des Asphaltes zusätzlich.

Fakt ist, perspektivisch, möglichst noch in diesem Jahr, muss auf der Strecke etwas passieren. „Wir haben die B 242 auf der Agenda“, bestätigt Frank Rüffer. Was auf der gut drei Kilometer langen Straße geplant ist, also Ausbesserungsarbeiten oder Komplettsanierung, ist derzeit noch offen. Warten müssen die Verantwortlichen ohnehin bis wieder Asphaltierungsarbeiten vom Wetter her möglich sind – das ist frühestens im März der Fall. Bis dahin gilt erst einmal 70 km/h.syg

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