Blaues Auge: Haushaltsmittel angemeldet

Im kommenden Jahr könnte die Anlage am Amtsgericht saniert werden

Damit die Funktion der Anlage während des Sehusafestes nicht beeinträchtig wird, soll sie als Mehrzweckfläche dienen.

Seesen. Die Teichanlage vor dem Amtsgericht Seesen, das sogenannte „Blaue Auge“, soll wieder in Schuss gebracht werden: Der Fachbereich Bau hat für den Neubau der Anlage im kommenden Jahr Haushaltsmittel beantragt. Ursprünglich sollte das Bassin vor der Burg Sehusa saniert werden – Fachfirmen rieten letztlich davon ab. „Eine Sanierung wurde von sämtlichen Fachfirmen abgelehnt, da das Becken zu stark beschädigt ist“, weiß Torsten Klein, Abteilungsleiter der Tiefbauabteilung bei der Stadt. Mehrere Vorschläge zur Neugestaltung wurden diskutiert, zuletzt am 30. April in der öffentlichen Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses.

Wenn es nach dem Bau-, Planungs- und Umweltausschuss geht, soll aus dem Blauen Auge eine Mehrzweckfläche mit Bodenfontänen werden, die auch anders genutzt werden könnte: „Es soll die Möglichkeit geschaffen werden, das Wasser bis zu einer Höhe von 10 Zentimetern einzustauen, was der Kulisse des Sehusa-Festes zu Gute käme“, so Klein. Die Entscheidung über die Genehmigung der benötigten Mittel liegt nun beim Rat – fällt sie positiv aus, könnte das Blaue Auge bereits im kommenden Jahr umgebaut werden.see

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Sanierung schreitet voran

„Ein großer Verlust“