CDU/FDP-Gruppe besucht DRK-Rettungswache

Einsatzmöglichkeiten und Einsatzbereitschaft vorgestellt

Mitglieder der CDU/FDP-Gruppe und Bürgermeister Erik Homann waren Anfang der Woche zu Gast in der Rettungswache des DRK-Ortsvereins Seesen.

Seesen. Zur Vorbereitung der   Ausschuss- und Ratssitzungen fanden sich die Mitglieder der CDU/FDP-Gruppe in der Rettungswache des DRK-Ortsvereins Seesen ein.  DRK-Chef Wilfried Wende mit seiner Führungsmannschaft, bestehend aus Stephan Schrader, Thomas Wöckner und Carsten Wende, hatten sich auf den Besuch gut vorbereitet. Stephan Schrader schilderte die Einsatzmöglichkeiten und Einsatzbereitschaft des DRK.

Mit einer Vorlaufzeit von drei bis fünf Minuten sei man einsatzbereit und könne mit dem Rettungstransportwagen und dem Mannschaftstransportwagen zum Einsatzort ausrücken. Besonders stolz sei man, dass der RTW mit Notfallsanitätern und Rettungsassistenten besetzt werden kann. Diese verfügen über die entsprechende professionelle Ausbildung. Möglich ist dies jedoch nur, weil man neben den ehrenamtlich ausgebildeten Sanitätern auch über berufsbezogen ausgebildete Einsatzkräfte verfügt. Dadurch ist es möglich, dass auch der  Regelrettungsdienst bei Bedarf angeboten werden kann.

Besonders günstig wirkt sich die Haus-in-Haus-Situation mit der Feuerwehr aus. Man kennt sich und ist im Notfall ein eingespieltes Team. Durch die Autobahnnähe sind die Bereitschaften immer wieder gefordert.

Der DRK-Ortsverein Seesen kann auf 38 Aktive zurückgreifen und  verfügt auch über 20 Jungsanitäter im Jugendrotkreuz. Im Einsatzfall kann man bis zu 250 Personen versorgen. Dafür gibt es einen entsprechend ausgestatteten Anhänger, der sich schon in vielen Einsätzen bewährt hat.

Bereitschaftsleiter Wilfried Wende sprach sich dafür aus, dass auch im zukünftigen Neubau das DRK die Nachbarschaft zur Feuerwehr behält. Wichtig werde es, neben den Einsatzfahrzeugen, die Kleiderkammer und die Gerätschaften mit einer ausreichenden Raumbemessung zu versehen.

Hierfür biete  sich der bisherige Feuerwehrtrakt an der Straße „Sack“ an. Die CDU/FDP-Gruppe will dieses Ansinnen nach eigenen Angaben unterstützen. Eine entsprechende Planung ist bereits vorgesehen.

Des Weiteren befasste man sich mit der Änderung des Bebauungsplanes Triftstraße. Danach soll die öffentliche Verbindungsstraße von der Mühlenkampstraße zum Junkernfeld eingezogen werden. Begründung hierfür ist, dass dieses Verbindungsstück, das über den Bauhof führt, nicht mehr benötigt wird.

Auf Initiative der CDU/FDP-Gruppe wurde nunmehr festgeschrieben, dass der Fußweg, der die Mühlenkampstraße mit dem Junkernfeld und den Schönungsteichen verbindet, erhalten bleibt. Somit ist gewährleistet, dass dieser stark genutzte Verbindungsweg auch in Zukunft genutzt werden kann. Dies ist entsprechend in der Liegenschaftskarte zum Bebauungsplan festgehalten.

Durch den Sitzverlust von Alexander Bischoff wird nunmehr als neuer Ratsherr Frank Preuß nachrücken (der „Beobachter” berichtete). Hierdurch kommt es zu Veränderungen bei den Ausschussbesetzungen. Danach wird dieser in dem Wirtschafts-, Bau- und Planungs- sowie Haushaltsausschuss einziehen. Jan Warnecke wird in Zukunft Mitglied des Jugend- und Sozialausschusses sein und Frank Preuß für ihn den Kulturausschuss besetzen.

Seitens der Gruppenmitglieder wird begrüßt, dass die Verwaltung eine Vorlage erarbeitet hat, in der die Baulandpotenziale für die Ortschaft Bornhausen untersucht wurden.

Da die Grundstücke, die über Bebauungspotenzial verfügen, zum großen Teil im Privatbesitz sind, müsse zunächst seitens der Stadt versucht werden, die entsprechenden Flächen zu erwerben.  Neue Bauplätze können hier nur dann ausgewiesen werden, wenn die Eigentümer verkaufswillig sind.

Die Verwaltung der Stadt hat einen Lärmaktionsplan für die Stadt Seesen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz aufzustellen. Hiermit werden sich noch die Gremien des Rates befassen. Weiterhin wird der Entwurf dieser Planung für einen Monat öffentlich ausgelegt. Von der CDU/FDP-Gruppe wird angeregt, einmal die Anliegersituation an der Bahnlinie Seesen-Kreiensen in Höhe der Eisenbahnersiedlung zu untersuchen.

Demnach ist es notwendig, Lärmschutzmessungen von der Bahn durchzuführen. Bekanntlich hat es sich die DB zur Aufgabe gemacht, mehr für den Lärmschutz zu tun. Darunter müssten auch sogenannte Altstrecken fallen.red