Der „Beobachter“ hat jetzt seinen eigenen HarzStein

Lena-Theres Ruhe schaute mit ihrer Tochter Frieda im Verlag vorbei / Sie hatten eine Überraschung im Gepäck

Lena-Theres Ruhe wollte gemeinsam mit ihrer Tochter Frieda den „Beobachter“-Stein zeigen, bevor er auf Reisen geht. Verlagsmitarbeiter Antonio Mateo freute sich über den Besuch. Für die Idee gab es auch ein kleines Präsent für die Familie.

Seesen/Ildehausen. Die HarzSteine erobern förmlich die Region. Wer einmal damit anfängt, Steine zu bemalen, sie auszulegen und anderen eine Freude zu machen, der kann gar nicht mehr damit aufhören. Auch Lena-Theres Ruhe und ihre zweijährige Tochter Frieda hat das Steine-Fieber gepackt. Im Urlaub an der See entdeckten sie einen Stein und der „Beobachter“ war auch dabei. So kam der Ildehäuserin eine tolle Idee.

„Aus dem Küstenstein wurde ein HarzStein“, sagt Lena-Theres Ruhe und schiebt ein Lächeln hinterher. Denn auf der Vorderseite hat sie das „Beobachter“-Logo aufgemalt und den Slogan „Damit der Tag gut anfängt“ dazugeschrieben. Hintendrauf kam dann noch das Facebook-Logo, dazu der Verweis auf die beiden Gruppe „HarzSteine“ und „Beobachter online“. Zudem kann der Finder dann noch Juli 2019 und die beiden Buchstaben „LR“ – für die Künstlerin – finden. Am Freitag haben sich Mutter und Tochter ins Auto gesetzt, ihr Ziel, das Verlagshaus in der Lautenthaler Straße. Schließlich muss der „Beobachter“-Stein ja auch seine Namensgeber kennenlernen oder wenigstens einmal ihn quasi besucht haben.

Im Gespräch erzählte Lena-Theres Ruhe, dass sie eine besondere Beziehung zur Zeitung hat. Vor allem die langjährigen „Beobachter“-Lesern dürften ihre Oma, Waltraud Scheffler, noch kennen. Über 30 Jahre hat sie nicht nur im Heimatort Ildehausen den „Beobachter“ ausgetragen, sondern auch aus ihrem Heimatort berichtet. „Früher war ich oft mit ihr im Verlag“, erzählt sie beim Gespräch im Archiv. Erinnerungen wurden da wach.

Übrigens mit dem Bemalen der Steine haben sie auch ihre Mutter und Friedas Oma, Tanja Gudehus, begeistert. Sie hat dadurch ihre kreative Ader entdeckt und sorgt mit ihren Kreationen in der Facebook-Gruppe „HarzSteine“ für Aufsehen.

Verlagsmitarbeiter Antonio Mateo ist begeistert. „Ich bin gespannt, wo er überall landen wird“, sagte er zu den beiden Ildehäuserinnen. Natürlich sind sie es ebenso. Eines war klar, am Verlagshaus werden sie den Stein nicht auf Reisen schicken. Zum einen viel zu einfach und zum anderen denken vielleicht einige, dass das jetzt die neue verlagseigene Dekoration ist. So nahmen Lena-Theres und Frieda Ruhe ihn wieder mit. Später erhielt die Redaktion von beiden noch ein Foto vom Startort der Steinreise – mit Sehusaburg im Hintergrund.

Auch der „Beobachter“ ist gespannt, wohin die Reise für seinen „HarzStein“ gehen wird. Wer in findet, knipst ein Foto und schickt dieses Bild an den „Beobachter“, versehen mit dem Fundort. Natürlich soll er weiter auf Reisen gehen. Ein Stein von Lena-Theres Ruhe hat es bis nach Spanien geschafft. Sichtungen des „Beobachter-HarzSteines“ bitte an webmaster@seesener-beobachter.de senden.syg