Eine berauschende Lachnacht

Comedy auf der Bühne des Kulturforums

Gleich sechs Akteure auf der Bühne präsentierten wortgewandt und temporeich Ausschnitte aus ihren Soloprogrammen mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Seesen. Zum 3. Mal „Seesener Lachnacht„ – das war am vergangenen Freitagabend erneut ein gelungener Ausflug des Kulturforums in die Comedy-Szene. Gleich sechs Akteure auf der Bühne präsentierten wortgewandt, witzig und temporeich Ausschnitte aus ihren Soloprogrammen mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten. „Ole Lehmann“, längst als Moderator auch in den ganz großen Hallen unterwegs, führt durch das Programm der Kollegen, garniert mit den Hinweisen auf sein aktuelles Programm „Homofröhlich“, mit dem er Gelassenheit und gute Laune in eine Welt hinausträgt, in der es drunter und drüber geht. Das schafft auch „el mago masin“ mit unverkennbar fränkischem Zungenschlag und seiner Gitarre.

Er bezieht das Publikum ein, wenn er seine Erlebnisse in der Eisenbahn musikalisch mit drei Gästen aus dem Publikum thematisiert. „Ingmar Stadelmann“ präsentierte sich in echter „Quatsch Comedy Club“-Manier und widmete sich satirisch den Alltagserlebnisse mit seinen Berliner Landsleuten, insbesondere mit den Busfahrern. „Sebastian Schnoy“, im klassischen Sinn politisch-kabarettistisch unterwegs und fleißiger Bücherschreiber aus Hamburg kümmert sich als Historiker um Europa und empfiehlt zum Beispiel von Napoleon lernen.

Den Abschluss bildeten die beiden Herren von „Onkel Fisch“, Adrian Engel und Markus Riedinger, fein gemacht im schwarzen Zwirn und gerade mit dem Deutschen Kabarettpreis ausgezeichnet. Gestenreich, pantomimisch, auch in Zeitlupe und mit reichlich Wortgewitter präsentierte das Duo Action-Kabarett.wk

Seesen

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