Hier läuft’s auch ohne Brunnenwasser

Kirchberger blieben bei Brunnenfest Nummer 20 nicht unter sich / Top-Programm mit Musik und Bauchtanz

Posaunenchor und Männerstimmen Kirchberg umrahmten das Fest musikalisch. Frank Uhlenhaut (HarzEnergie, rechts) war sich sicher, dass die 500 Euro aus dem Ehrenamtsfonds hier gut angelegt sind.

Kirchberg. Man muss auch mal Glück mit dem Wetter haben. Nachdem die Kirchberger mit ihrem Brunnenfest in den vergangenen Jahren des öfteren Mal kein wirklich überzeugendes Bündnis mit „Petrus” eingegangen waren, blieb es diesmal trocken. Zur 20. Neuauflage war sogar Sonne der stete Begleiter des bunten Treibens, das sich, wie bei der Premiere am 11. September 1999, nun auch wieder in der Straße „Zum Galgen“ abspielte. Eine illustre Schar von Gästen, darunter auch Bürgermeisterkandidatin Andrea Melone, konnte Ortsbürgermeister Roland Meyer am Samstagnachmittag begrüßen.

Dass der Brunnen ausgerechnet kurz vor diesem Jubiläumsfest trockengefallen war, wertete er „vielleicht als Menetekel im Dürrejahr 2018“. Alle anderen Flüssigkeiten, so versicherte er, würden aber in ausreichender Menge fließen.

Meyer dankte allen Unterstützern, insbesondere Rudi Wuttke und Nils Müller, die ihre Immobilien in den Dienst des Brunnenfestes stellten, sowie den vielen helfenden Händen um David Püllmann. Außerdem überreichte er der Jugendfeuerwehr Kirchberg ein Flachgeschenk. Sie war Sieger des Kreisorientierungsmarsches geworden.

Bei Zwetschgenkuchen und Federweißer, Kaffee, Tee und Zwiebelkuchen war ein gemütliches Zusammensein gewährleistet. Und wem eher nach Herzhaftem „gelüstete“, wurde an Grillstand und Biertheke fündig. Für die kleinen Besucherinnen und Besucher hatte die Jugendfeuerwehr im Wuttkeschen Garten Spielstationen aufgebaut. Für einen festlichen Rahmen sorgten der Posaunenchor und die Männerstimmen Kirchberg, die ein buntes Programm musikalischer Unterhaltung darboten. Sehr zum Gefallen übrigens von Frank Uhlenhaut von der HarzEnergie.

Der Energieversorger hatte den beiden musiktreibenden Formationen insgesamt 500 Euro aus dem Ehrenamtsfonds zukommen lassen. „Gut angelegt“, wie Uhlenhaut angesichts dessen befand, was da in sein Ohr drang. Und dann waren da noch die Bauchtänzerinnen von „Banat El Amar“ unter der Regie von Renate Rettstadt. Sie sorgten schließlich für einen Hauch von Orient am „Galgen“ und gewährten dem Publikum gern eine Zugabe.uk/kno

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