Mehrgenerationenhaus öffnet wieder

Besuch in der Einrichtung nur unter Einhaltung bestimmter Maßnahmen möglich

Für Besucher, Gäste und Mitarbeiter besteht ab dieser Woche und bei jedem Besuch in der Einrichtung die Tragepflicht einer Mund-Nasen-Abdeckung.

Seesen. Durch den Bund-Länder-Beschluss vom 6. Mai mit Lockerungen und weiteren Öffnungen des öffentlichen Lebens sowie mit einem Notfallmechanismus und der Niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, ist es auch dem Mehrgenerationenhaus ab dem heutigen Montag, 18. Mai, wieder möglich schrittweise zu öffnen, allerdings mit erforderlichen Hygieneregeln und Verhaltensmaßnahmen.

Für Besucher, Gäste und Mitarbeiter besteht ab dieser Woche und bei jedem Besuch in der Einrichtung die Tragepflicht einer Mund-Nasen-Abdeckung. Geöffnet hat das Mehrgenerationenhaus in der Corona-Zeit vorläufig zu kürzeren Zeiten: Montag bis Donnerstag von 9.30 bis 14.30 Uhr und Freitag von 9.30 bis 13 Uhr. Erforderlich für einen Besuch im Mehrgenerationenhaus ist in der aktuellen Situation auch eine vorherige telefonische Anmeldung unter (05381) 492131 und dann nur mit der Angabe der Kontaktdaten.

Größere Gruppenangebote und Angebote für Ältere und Hochbetagte werden weiterhin nicht stattfinden. „Wir freuen uns, dass wir schrittweise unser Mehrgenerationenhaus unter Einhaltung der notwendigen Abstands- und Hygieneregelungen wieder öffnen können. Grundsätzlich gilt für uns die niedersächsische Verordnung, nach der viele Bildungsangebote unter bestimmten Voraussetzungen wieder möglich sind.“ berichtet Marion Deerberg , verantwortlich für das Mehrgenerationenhaus und seinem Träger. Und sie erzählt weiter: „Geschlossen bleibt weiter der MGH-Seniorentreff und die weiteren Angebote für die Zielgruppen, die zur Risikogruppe von COVID-19 gehören. Für diese Gruppe werden digitale Angebote und Nachbarschaftshilfen auf- und ausgebaut. Geplant sind auch weiter keine Veranstaltungen und erst einmal keine größeren Gruppenangebote. Trotz all der erforderlichen Änderungen für den Betrieb unserer Einrichtung, hofft das Team, den Mitarbeitern, Besuchern und Mitwirkenden ein Stück Normalität und Unbeschwertheit vermitteln zu können.“ Für den Fall härterer Beschränkungen greift der Notfallmechanismus des Mehrgenerationenhauses: Die Rücknahme der schrittweisen Öffnung der Einrichtung.

Durch die Corona-Pandemie und die erforderlichen Kontaktbeschränkungen hatte das Mehrgenerationenhaus (MGH) Seesen seine Türen für den Publikumsverkehr schließen müssen. Diese Herausforderung hatten die Haupt- und Ehrenamtlichen MGH-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter innerhalb kürzester Zeit angenommen und die Angebote so umgestellt, dass sie die Besucher und Nutzer des Hauses weiterhin erreichen können. Diese alternativen Angebote, wie beispielsweise Nachbarschaftshilfen für Ältere und Hochbetagte und digitale Lern- und Begegnungsangebote helfen dabei, dass die Menschen die aktuell schwierige Zeit bewältigen können, heißt es dazu.red