Neues Buchprojekt über die Seesener Autowerkstätten

Wolf-Dieter Ternedde sucht zum Thema passende Fotos und von den ersten Automobilen in Seesen

1930: Schmiede und Kfz-Werkstatt der Firma Sprengel neben Züchner.

Seesen. Nach dem Buch mit dem Titel: „Seifenkistenrennen in Seesen 1951 bis 1955“ widmet sich der Seesener Wolf-Dieter Ternedde einer Abhandlung über die Geschichte der Autowerkstätten in unserer Heimatstadt. In dieser Arbeit werden Betriebe näher beschrieben und deren Entwicklung nachgezeichnet, die seit den 1920er Jahren in Seesen eröffnet wurden. So soll ein weiteres Kapitel der Seesener Geschichte als historischer Rückblick beleuchtet werden. Der Autor hat sich bereits mit Inhabern und Mitarbeitern noch existierender Werkstätten in Verbindung gesetzt und Nachforschungen zu ehemaligen Betrieben angestellt. Ferner hat er schon etliche Fotos von den Gebäuden, Mitarbeitern und Innenansichten der Werkstätten in seinem Besitz.

Zur Eingrenzung werden in dem Buch die kleinsten Betriebe, die sich zum Teil in Scheunen oder Hinterhöfen etabliert hatten und oft nur wenige Jahre existierten, nicht behandelt. Auch die sogenannten „Regiebetriebe“, die in den drei großen Seesener Werken: Sonnenwerke, Züchner und Schmalbach, sowie bei der Straßen- und der Autobahnmeisterei zur Reparatur der hauseigenen Fahrzeuge eingerichtet worden waren, werden keine Berücksichtigung finden.

Auto-Werkstätten werden natürlich nur gegründet, wenn genügend Pkw in der Stadt vorhanden sind. In einem Kapitel des Buches sollen daher die ersten in Seesen zugelassenen Automobile vorgestellt werden, möglichst mit ihren stolzen Besitzern. Nach dem Motto: „Meine Vorfahren mit ihrem ersten Auto“, werden dazu Fotos aus dem Zeitraum von 1900 bis zum II. Weltkrieg gesucht, also aus der Eltern- oder Großelterngeneration.
Um das Thema umfassend recherchieren zu können, bittet der Autor die Seesener Bevölkerung um Mithilfe. Wer noch Fotos oder geschichtliche Hinweise zu dem Thema „Kfz-Werkstätten“ geben kann oder Bilder der Autos seiner Eltern oder Großeltern in seinem Besitz hat, soll sich bitte mit ihm telefonisch unter (05381) 492411 oder per E-Mail in Verbindung setzen.

Wolf-Dieter Ternedde hofft, dass dieser Aufruf für eine positive Resonanz sorgt, um weitere Informationen und Bildmaterial zu bekommen. Die Fotos werden natürlich sorgsam behandelt und nach dem Digitalisieren umgehend zurückgegeben. Alle Hinweise werden zudem bei den Quellenangaben berücksichtigt.WDT

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