Vielfalt der Angebote begeisterte die Besucher

Erstmals luden die Seesener Jugendfeuerwehren zum gemeinsamen Supertag auf den Jacobson-Platz ein

Gar nicht so einfach den Golfball zu versenken. Je weiter hinten er landete, umso mehr Punkte gab es.

Seesen. Feuerwehrtechnik zum Anfassen gepaart mit spannenden Herausforderungen und verschiedenen Stationen – der Supertag der Seesener Jugendfeuerwehren hatte wieder eine ganze Menge zu bieten. Die Verantwortlichen um Stadtjugendfeuerwehrwart Michael Müller haben einmal mehr den Nerv der Besucher getroffen. Ihr Konzept ging auch in diesem Jahr voll auf.

In den Sommerferien geht es bekanntlich bei der Jugendfeuerwehr etwas ruhiger zu. Zeit also, in puncto Mitgliederwerbung etwas auf die Beine zu stellen. Und genau hier setzte der Supertag der Nachwuchsbrandschützer aus dem Seesener Stadtgebiet an. Seit 2017 gibt es ihn. „Für uns stand schnell fest, dass wir wieder beim Ferienpass dabei sind, nur über das wie mussten wir uns noch unterhalten“, sagte Michael Müller im Gespräch. Sie standen vor der Entscheidung: Weiter wie bisher, also jede Jugendfeuerwehr organisiert in ihrem Ort etwas, oder Neues wagen. Heißt, gemeinsam auf einem zentralen Platz. Da die Brandschützer immer für Neuerungen offen sind, wurde die letzte Option favorisiert. Jede Jugendfeuerwehr hatte sich etwas überlegt. Dabei wollten sie zum einen die Besucher zum Mitmachen einladen und zum anderen über die Arbeit der Jugendfeuerwehr informieren. Und genau dieser Ansatz wurde bei den verschiedenen Stationen aufgegriffen.

Sportlich ging es beim Bungee-Run zu. Bei diesem Großspielgerät wurden die zwei Spieler jeweils auf ihrem Feld mit einem Hüftgurt an einem Gummiseil befestigt. Ziel war es, den Würfel weiter vorn zu platzieren als der Gegner. Ein Spaß für alle.

Knifflig ging es unter anderem beim Golfen im Feuerwehrstil zu. Fünf Eimer wurden hintereinander aufgebaut, je weiter hinten der Ball landete, umso mehr Punkte gab es. Durch ein Rohr musste der Ball befördert werden. Das Spiel haben die Seesener quasi aus der anhaltinischen Partnerstadt Thale importiert, als sie es bei einem Wettkampf sahen und selbst ausprobierten, waren sie sofort begeistert und haben es adaptiert.

Aber auch die Feuerwehrtechnik begeisterte. Vor allem ist Stadtugendfeuerwehrwart Michael Müller immer wieder erstaunt, wie viel die Kinder über das Einsatzfahrzeug wissen. „Die stellen Fragen, auf die kommt man selbst kaum“, sagte er. Und einmal mehr ein Besuchermagnet war das Rauchdemohaus. Anhand des Puppenhauses wurde erklärt, wie sich Rauch ausbreitet und wie wichtig Rauchmelder sind. Für die Kinder aber auch für die Erwachsenen faszinierend. Gut 15 Minuten blieben sie an der Station stehen.

Damit die Besucher mindestens drei Stationen besuchten, wurden Laufzettel verteilt. Am Ende gab es eine Erfrischung – Obst und Getränke hatte Klaus Berghöfer, Chef vom E-Center Berghofer, der Feuerwehr gesponsert.

Ab 10 Uhr strömten die Besucher ununterbrochen auf den Platz. Vielleicht kommt der eine oder andere zum Schnupperdienst der Jugendfeuerwehr, das wäre dann die Kirsche auf der Torte.syg

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