Warum die K 61 saniert wird

Die Sanierung wurde im Goslarer Kreistag beschlossen / Einige fragen sich, warum gerade dieser Abschnitt

Die S-Kurve an der Hammershäuser Mühle wurde vor drei Jahren ausgebessert. Hier besteht Tempo 30, doch saniert wird dieser Abschnitt nicht.

Seesen. Drei unterschiedliche Projekte im Seesener Stadtgebiet wurden im März im Goslarer Kreistag behandelt. Eines davon ist die Asphaltdeckensanierung auf der K 61 bis zum Bahnübergang Seesen. Verwundert sind viele, denn es gibt ihrer Meinung nach deutlich schlechtere Straßen und Abschnitte, selbst auf der K 61 an der Hammershäuser Mühle. Bekanntlich gilt hier Tempo 30. Warum also nicht der Bereich? Der „Beobachter“ hat beim Landkreis Goslar angefragt und beantwortet die wichtigsten Fragen zum Projekt:

In welchem Zustand befindet sich die Kreisstraße 61 vom Bahnübergang bis kurz vor der S-Kurve?

Die K 61 ist eingestuft in die Zustandsklasse fünf. Das bedeutet, dass die Straße in diesem Streckenabschnitt aufgrund der schlechten Fahrbahnbeschaffenheit den Anforderungen, die der öffentliche Verkehr heute an klassifizierte Straßen stellt, nicht mehr gerecht wird. Nicht abfließendes Oberflächenwasser, massive Rissbildungen, flächenhafte Netzrisse mit bis zu 60 Prozent Flächenanteil, starke Fahrbahnunebenheiten beeinträchtigen die Fahrzeugführung. Ferner weist die Deckschicht Schäden auf, teilweise sind Bindemittelanreicherung an der Fahrbahnoberfläche zu beobachten, und zuletzt verfügt der Belag nicht mehr über eine ausreichende Griffigkeit.

Warum wird erst der Abschnitt der K 61 (K 58 bis Bahnübergang Seesen) saniert und nicht die Bereiche, wo es bereits Geschwindigkeitsreduzierung (bei den Serpentinen) gibt?

Vor etwa drei Jahren wurde im Bereich der S-Kurve bereits eine Asphaltdeckensanierung im Rahmen der Straßenunterhaltung durch die Straßenmeisterei Seesen durchgeführt, so dass für diesen Streckenabschnitt noch kein weiterer Handlungsbedarf besteht. Dort, wo diese Asphaltdeckensanierung endet, beginnt die neue Baumaßnahme. Die Geschwindigkeitsbeschränkung in der S-Kurve ist aufgrund der Straßenführung angeordnet und nicht auf den Straßenzustand bezogen.

Wann ist mit einer Sanierung der K 61 zu rechnen?

Vorgesehen ist die Asphaltdeckensanierung laut Landkreissprecher Maximilian Strache im Zeitraum Mitte Mai bis Mitte Juni.

Gibt es dazu bereits irgendwelche Kostenschätzungen?

Das Vergabeverfahren ist zurzeit noch nicht abgeschlossen. Die Kostenschätzung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr liegt bei rund 470.000 Euro Baukosten zuzüglich der Ingenieurleistungen. Die Gesamtkosten werden auf rund 501.000 Euro geschätzt, rund 31.000 Euro machen die Planungsleitungen aus. Letztere wurden an das Büro Metzing in Seesen vergeben, heißt es in der Sitzungsvorlage.syg

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