Fußball

Die Entscheidungen stehen an

Kampf um Klassenerhalt und Aufstieg – Seesener Teams sind mittendrin

Seesen. Jetzt sind es noch drei Punktspiele für den TSV Münchehof bis zum Saisonende. Und der Klassenerhalt ist noch nicht gesichert. Am Sonntag um 15 Uhr spielen die TSVer auswärts beim VfL/TSKV Oker. Und hier soll nach Möglichkeit der Klassenerhalt perfekt gemacht werden. Für die Gastgeber geht es um nichts mehr als die reinen Punkte. Die Münchehöfer haben in der Schlussphase der letzten Partie zu Hause gegen Hallendorf alte Tugenden und Qualitäten gezeigt. Wenn sie in Oker daran anknüpfen können und von Beginn an hellwach und zweikampfstark auftreten, dann ist jetzt auch auswärts etwas drin. Die TSVer haben bisher gegen Oker noch keinen Punkt errungen.

Im Hinspiel beim 0:3 waren sie praktisch chancenlos, aber nicht, weil der Gegner so gut war, sondern weil die eigene Leistung gar nicht stimmte. Oker ist also keineswegs unbezwingbar. Nur müssen die TSVer den Abstiegskampf von der 1. Minute an annehmen und mutig nach vorn spielen. Neben den beiden Langzeitverletzten, Timm Holzhausen und Marius Carl, fallen gegen Oker Alexander Krause und Philipp Schittenhelm (beide verletzt), Jan Bergmann (Rot-Sperre), Alessandro Orto und Justin Rieseberg aus. Ein Fragezeichen steht noch hinter Kapitän Philip Bergmann, der gegen Hallendorf in der Schlussphase eine Verletzung erlitt.

Sieben Heimspiele in Folge hat die SG Ildehausen/Kirchberg auf dem Spielplan. Aus den ersten fünf dieser Begegnungen gab es lediglich zwei Punkte. Und das waren eben jene Partien, in denen man die entscheidenden Punkte für den Klassenerhalt sammeln wollte. Das hat nicht geklappt. Und jetzt kommen die dicken Brocken mit dem SC Gitter und dem VfL Salder.

Am Sonntag ist der SC Gitter zu Gast in Kirchberg. Der Tabellenzweite kann sich noch leichte Hoffnungen auf die Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga machen. Dafür bräuchte es neben eigenen Siegen allerdings auch Ausrutscher des Spitzenreiters KSV Vahdet Salzgitter. Für die Krzyminski-Elf heißt das, kämpfen bis zum Umfallen und auch auf das Quäntchen Glück hoffen. Das fehlte in der ein oder anderen Situation in den vergangenen Wochen, wie zum Beispiel am vergangenen Montag gegen Oker. Am Einsatz mangelte es keineswegs und die Hoffnung hat die SG auch noch nicht aufgegeben, obwohl sie von den Teams im Tabellenkeller wohl das schwerste Restprogramm hat.

Für den FC Rhüden steht das Heimspiel gegen den Aufsteiger AKV Salzgitter bevor. An der Ausgangssituation hat sich nichts geändert, drei Zähler und 15 Tore haben die Rot-Weißen Rückstand auf Emekspor Langelsheim. Sie können also nur ihre Hausaufgaben erledigen und auf Ausrutscher des Spitzenreiters hoffen. Der 2. Platz und damit das Relegationsspiel sind bereits gesichert.

Das vielleicht entscheidende Spiel um den Aufstieg steht dem MTV Bornhausen bevor. Der Tabellenzweite trifft morgen auf den punktgleichen Dritten SV Hahndorf. Ein Sieg für die Mekadmi-Elf wäre bei einem noch mehr zu absolvierendem Spiel die halbe Miete für die Kreisliga. Beide Mannschaften haben in der Rückrunde ein wenig geschwächelt. Mit einem etwas besseren Gefühl sollte der MTV in die Begegnung gehen, hat er doch in der vergangenen Woche zweimal einen Rückstand gegen Wiedelah aufgeholt. Hahndorf hingegen verlor durch zwei späte Gegentore in Lengde. Doch nun gilt es! Ein Remis würde eher Bornhausen helfen, doch natürlich wird die Mekadmi-Elf wie immer voll auf Sieg spielen.ki/Püll/dh

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