Fußball

FC Rhüden gewinnt das Pokalderby gegen Münchehof deutlich

4:1-Sieg nach Rückstand / In der zweiten Hälfte sind die Rhüdener deutlich besser

Alexander Bergmann setzte sich hier gegen FC-Kapitän Kevin Riemann durch. Insgesamt waren die Rhüdener im zweiten Abschnitt aber deutlich griffiger.

Rhüden/Münchehof. Das Bezirkspokalspiel der Gruppe 3 zwischen dem FC Rhüden I und dem TSV Münchehof gewannen die Gastgeber nach besserem Start der Münchehöfer am Ende noch sicher mit 4:1 (1:1). In Spielabschnitt eins waren die ersatzgeschwächten TSVer bei noch guten Lichtverhältnissen das etwas bessere Team. Die Einstellung der Münchehöfer stimmte. Die Gastgeber hingegen spielten nicht druckvoll genug, um die TSV-Abwehr ernsthaft in Gefahr zu bringen. Michael Rottler hatte eine gute Schusschance, verzog aber. Die Gäste setzten gut nach und Mannschaftskapitän Philip Bergmann nutzte in der 30. Minute einen groben Abwehrschnitzer zum 1:0 für Münchehof. Auch ein 2:0 war möglich. In der 40. Minute ließ Gerrit Demmig das Bein stehen, den fälligen Strafstoß verwandelte Christoph Vater zum bis dahin schmeichelhaften 1:1-Pausenstand zugunsten der Rhüdener.

Als unmittelbar nach Wiederanpfiff Rhüdens Dogan Karaaslan bei einer feinen Einzelaktion kaum gestört wurde hieß es 2:1 für die Gastgeber, die nun viel druckvoller spielten. Bei den TSVern machte sich die Verunsicherung der letzten Spiele bemerkbar, obwohl die TSVer noch dagegen hielten und Eric Pägert einen Freistoß nur knapp über das Tor setzte (52.). Als der eingewechselte Ermin Sadiku in der 67. Minute das 3:1 für Rhüden erzielte, war die Partie gelaufen. Einen Fehlpass von Alexander Krause nutzte Rhüdens Spielertrainer Martin Kühn zum 4:1. Dabei verletzte sich TSV-Keeper Jannic Requadt. Er fällt mit einer Fingerverletzung längere Zeit aus und wurde durch Willi Lüders ersetzt, der sich noch zwei Mal auszeichnen konnte. Zunächst wehrte er einen weiteren Strafstoß ab und hielt dann einen Freistoß von Martin Kühn.

Rhüden scheint gut gerüstet in die nächsten Partien zu gehen, während beim TSV weiterhin Sand im Getriebe ist. Die Ahfeldt-Schützlinge müssen diese Krise zu Saisonbeginn möglichst schnell überwinden.ki