FC Rhüden scheidet im Pokal aus

Zu Hause verloren die Rhüdener mit 1:3 gegen Arminia Vöhrum / Spielertrainer martin Kühn nimmt aus der Begegnung einiges mit

Mit vereinten Kräften wurde das 2:0 kurz vor der Halbzeit verhindet.

Rhüden. Der FC Rot-Weiß Rhüden trat  im Bezirkspokal  zu Hause gegen Arminia Vöhrum an. Das Team gelang wie den Rhüdenern ebenfalls der Aufstieg in die Bezirksliga. Zugleich war es für die Rhüdener ein Härtetest gegen ein Team, das zwar in der gleichen Spielklasse, aber in der anderen Staffel antreten wird. Die Generalprobe für die Rhüdener misslang, der FC unterlag mit 1:3.

Angesichts der extrem warmen Temperaturen war es nicht einfach zu spielen. In der  ersten Halbzeit gab es nur wenige Torraumszenen. In der 36. Minute gingen die Vöhrumer mit 1:0 in Führung. Vor der Pause hatten die Gäste innerhalb weniger Minuten die Chance auf 2:0 zu erhöhen. Einmal parierte der Rhüdener Torwart Marcel Mull glänzend.

Zwei Mal war er bereits geschlagen, doch auf der Linie konnte das Leder durch einen FC-Spieler noch aus der Gefahrenzone befördert werden. Kurz danach ertönte der Halbzeitpfiff. In der zweiten Halbzeit müssen die Rhüdener weiter kämpfen, um den Ausgleich zu erzielen, und die Pokalpartie zu ihren Gunsten zu drehen. Doch diesen Willen, hier siegen zu wollen, vermisste FC-Trainer Martin Kühn an diesem Nachmittag irgendwie bei seiner Mannschaft.

In der 54. Minuten wurden die Rhüdener belohnt. Andino Tahiri netzte zum 1:1 ein. Doch die Gäste stellten in der 69. Minute wieder den alten Torabstand her, die Gäste gingen mit 2:1 in Führung.  Noch blieb genug Zeit für den Ausgleich, um sich vielleicht noch in die Verlängerung zu retten. Doch die Rhüdener kamen kaum zu Chancen, anders auf der anderen Seite. „Sie hatten uns noch etwas im Spiel gelassen, aber wir hätten uns nicht beschweren müssen, wenn der Gegner auf 4:1 erhöht hätte”, so Trainer Martin Kühn nach der Partie im Gespräch.

In der 84. Minute war es schließlich dann doch passiert. Unglücklich wurde der Ball abgefälscht. Schiedsrichterin Caroline Hamka sah den Rhüdener Philipp Pfefferle zuletzt am Ball, sie wertete den Treffer als Eigentor. Danach hatte sich der FC zwar noch ein paar Chancen herausgespielt, doch  es gelang kein weiteres Tor  an diesem Nachmittag mehr. Die Temperaturen taten ihr übriges. Die Partie endete, wie bereits erwähnt, mit 1:3 aus Rhüdener Sicht.

Unterm Strich tun sich die Rhüdener gegen die anderen Bezirksligisten noch schwer, wie die Spiele in der Vorbereitungsphase belegen. So gingen die Partien gegen  Petershütte und gegen Oker verloren. Spielertrainer Martin Kühn sieht noch einiges an Arbeit auf sein Team zukommen. Im Gespräch mit dem „Beobachter” nennt er unter anderem das Zweikampfverhalten im Verbund und das Verhalten bei Standardsituationen.

Denn zwei der drei Tore fielen nach Standards. Für ihn war das Pokalspiel ein wichtiger Gradmesser, denn es war zugleich das erste Spiel über 90 Minuten. Seiner Meinung nach war der Sieg von Armina Vöhrum vollkommen verdient. Der FC kann sich nun voll und ganz auf die Liga konzentrieren.

Trainer Martin Kühn bleibt nicht ganz eine Woche Zeit, um an den Defiziten zu arbeiten. Zum Bezirksligaauftakt tritt der FC Rhüden im Auswärtsspiel gegen den  VfL Salder an. Die Begegnung wird am Sonntag, 5. August, ausgetragen. Anpfiff ist dann um 15 Uhr.syg

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