Nordharzliga 1

In mäßigem Spiel 2:0-Vorsprung hergegeben

SG Ildehausen/Kirchberg verpasst Heimsieg gegen den TSV Immenrode

Viele Zweikämpfe, wie hier von Justin Rieseberg, bestimten die Partie am Sonntag in Kirchberg.

Kirchberg. Zu einem gerechten 2:2-Unentschieden kam es am Sonntagnachmittag in der Nordharzligapartie zwischen der SG Ildehausen/Kirchberg und dem TSV Immenrode in Kirchberg. Guter Fußball war es nicht, was beide Mannschaften ablieferten. Viele nicklige Fouls, noch mehr Einwürfe und Torabstöße, der Ball war oft nicht im Spiel. Und gleich zu Beginn fast eine Kopie zu dem vor zwei Wochen stattgefundenen Spiel gegen Neiletal, die damals früh in Führung gingen. Wieder war die SG-Abwehr zweimal nicht im Bilde. Sie hatte Glück, dass auch die Spieler des Gegners nicht das richtige Zielwasser getrunken hatten.

Die SG kam in dieser mäßigen und eher kampfbetonten Partie nur langsam in Gang, dann aber auch gleich ganz gefährlich. Stephane Kouassi konnte sich auf dem linken Flügel durchsetzen und in der 28. Minute das 1:0 erzielen. Doch der Gegner fing sich nach diesem Rückstand recht schnell und übernahm, so gut es ging, die Initiative. Doch vieles war Stückwerk: Rund 70 Prozent Ballbesitz, einige gute Chancen – doch auch das nächste Tor schossen die Hausherren in Person von Felix Kappei in der 37. Minute.

Im zweiten Spielabschnitt blieb die Partie über weite Strecken ausgeglichen, die klareren Chancen hingegen hatten die Platzherren. Die größeren Spielanteile blieben allerdings auf Seiten der Gäste, die daher auch nicht unverdient zum Anschlusstreffer kamen. In der 55. Minute war Stefan Barner erfolgreich. Besser wurde die Partie nicht, aber es gab Tormöglichkeiten in Hülle und Fülle. Besonders für die Platzherren, die einige Male sehr gefährliche Konter fahren konnten, doch immer wieder mit einem schwachen Abschluss. Hier hätte der SG ein dritter Treffer gut getan, die Partie wäre vermutlich entschieden gewesen.

Es gab gefährliche Szenen im SG-Strafraum – in der Schlussphase hätte der dritte Treffer für die SG fallen können, doch zweimal wurde kläglich vergeben. So kam, was kommen musste. Es war zwar ein etwas umstrittener Foulelfmeter, doch Alexander Duda rettete den Gästen in der Nachspielzeit das Unentschieden.Püll

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