Interkulturelles Fest im Bürgersaal gefeiert

AKIT hatte eingeladen / Schwerpunkt war in diesem Jahr das Thema Afghanistan

Nach dem Vortrag konnte sich am üppigen Buffet mit leckeren Kuchen und Torten, die die Spätaussiedlerinnen gebacken hatten, bedient werden. Neben Kaffeegebäck gab es auch afghanische Spezialitäten inklusive Rezepten.

Seesen. Zum vierten Mal fand unter der Regie des AKIT (Arbeitskreis Integrationstreff) im Rahmen der Interkulturellen Woche das Interkulturelle Fest in Seesen statt. So fanden sich im Bürgersaal des Jacobson-Hauses rund 200 Menschen verschiedener Nationalitäten und aus unterschiedlichen Herkunftsländern ein, um gemeinsam den Nachmittag zu verbringen, den Bürgermeister Erik Homann und die Integrationsbeauftragte der Stadt, Ludmila Heilmann, eröffneten. Schwerpunkt war in diesem Jahr das Thema „Afghanistan“.

Auch etliche deutsche Mitbürger und der zu dieser Zeit in Seesen weilende Bürgermeister der Partnerstadt Wantage, James Sibbald, waren gekommen, um während des Vortrags von Said Ibrahim etwas über sein Heimatland Afghanistan zu erfahren. Ibrahim berichtete über die Region, die in seiner bewegten Geschichte von unterschiedlichen Herrschaftsinteressen geprägt wurde. In dem Land, in dem im 19. Jahrhundert britische und russische Kolonialinteressen kollidierten, wurde 1973 nach einem Sturz des Königreichs die Republik ausgerufen.

Nach dem Einmarsch der Sowjetunion 1979 besiegten die Mudschaheddin die von den Sowjets unterstützte Regierung und in den Folgejahren gewannen die Taliban Milizen immer mehr an Macht. Die Präsentation zweier gegenübergestellter Fotos mit Schnappschüssen von Straßenszenen beeindruckten besonders und verdeutlichten den Wandel der afghanischen Gesellschaft: Da waren in den Siebziger Jahren junge, fröhliche junge Frauen ohne Kopfbedeckungen und auf der anderen Seite in heutiger Zeit verhüllte Passantinnen zu sehen.

Nach dem Vortrag konnte sich am üppigen Buffet mit leckeren Kuchen und Torten, die die Spätaussiedlerinnen gebacken hatten, bedient werden. Neben Kaffeegebäck gab es auch afghanische Spezialitäten inklusive Rezepten.

Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittags war der Auftritt der „Tanzmäuse“, einer Kinder-Tanzgruppe des Tanzclubs Blau-Gold Seesen, die mittlerweile auch international besetzt ist und die mit ihrer Fröhlichkeit das Publikum begeisterte – Musik und Tanz sind eben Sprachen, die überall verstanden werden.see

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