Hanball

MTV-Damen verlieren knapp

Lehndorfer TSV siegt in Seesen mit 17:16 / Jugend mit drei Siegen

In dieser Szene kann sich die Seesenerin Raphaela Saltori-Lerich durchsetzen und erzielt den letzten Treffer der Begegnung zum 16:17-Endstand.

Seesen. Ein durchaus ordentliches Wochenende verzeichneten die Seesener Handballteams. Ärgerlich war allerdings der Damen zum Abschluss: Im Duell mit dem Lehndorfer TSV unterlag der MTV mit 16:17. Besonders weh taten dabei zwei in den letzten zehn Spielminuten verworfene Siebenmeter. Weil auch der letzte Wurf Sekunden vor dem Ende neben dem Pfosten landete, mussten die Seesenerinnen nach zwei Siegen ihre erste Saisonniederlage hinnehmen. Die Jugend war insgesamt fünfmal im Einsatz, dreimal erfolgreich und zweimal mit Niederlagen.

MTV Seesen wC-Jug. 21 (10) SG Zweidorf/Bortfeld II 10 (5)

Es war nicht wie erwartet ein einseitiges Spiel. Die Gäste aus Zweidorf/Bortfeld hielten lange Zeit gut mit. Das lag aber weniger an ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit, sondern an den technischen Fehlern und der Abschlussschwäche der Seesener Mädchen. Viele Tore entstanden aus Einzelaktionen; die Rückraumspielerinnen der Gastgeber konnten mit ihrer Wucht sowie ihrer körperlichen und technischen Überlegenheit Tore erzielen – eines schöner als das andere. Spielerisch können die Seesener Mädchen aber ganz bestimmt noch zulegen, was gegen stärkere Gegner auch erforderlich werden wird. Nach vier Spielen mit drei Siegen im vorderen Tabellendrittel stehen – damit konnte vor der Saison wirklich niemand rechnen. Die Entwicklung ist schon beachtlich und lässt für die Zukunft einiges hoffen, heißt es von den Verantwortlichen. Dass die Stimmung in der Mannschaft nach diesem Sieg überwältigend war, darf nicht überraschen.

MTV Seesen: Johanna Meinecke im Tor – Luise Wünsche (10 Tore), Mia Hölscher (8 / 1 Siebenmeter), Fenna Schmidt (2), Anna-Sophie Kopp (1), Guilia Luca, Jette Hoffmann, Lina Regenhardt, Emma Ziegler, Chiara Dörrie und Mandy Mischok.

L./Ast./Seesen mA-Jug. 21 (8) Liebenburg/SZ 37 (15)

Auf ein Spiel auf Augenhöhe hatten die Verantwortlichen gehofft und das war es trotz der deutlichen Niederlage zu Beginn auch. Bis zur 20. Minute war die Begegnung völlig ausgeglichen und stand im Zeichen beider Torhüter. Zu diesem Zeitpunkt waren insgesamt erst elf Tore gefallen und die heimische JMSG lag mit 5:6 zurück. Da konnte keiner ahnen, dass am Ende des Spiels 58 Tore registriert werden würden. Das Spiel kippte in der Phase bis zum Seitenwechsel, als die Gäste mit einem 9:3-Lauf für eine Vorentscheidung sorgten.

Dieser Rückstand vergrößerte sich nach der Pause zunächst nicht weiter, doch die vielen Abspielfehler und die weggeworfenen Bälle führten zu einfachen Kontertoren. Der Anteil dieser Tore war über das ganze Spiel gesehen schon beachtlich; dem konnten die JMSGer nichts Vergleichbares entgegen setzen. Insgesamt war man im Angriff zu durchschlagsschwach. Die Verantwortung für den Torwurf war eher ungleichmäßig verteilt. Bei vollem Kader hätte man das Spiel durchaus ausgeglichener gestalten können. Hervorzuheben sind die Leistungen aller drei zum Einsatz gekommenen Torhüter.

JMSG: Jannik Beinsen und Joris Garbe (1) im Tor – Benedikt Pilgermann (8/3), Peter Hackenberg (4), Lenny Günther (3), Tristan Jürgen Bosse (2), Philip Götze (2), Marlon Buß (1) und Janick Fricke.dh

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