Bezirksliga Braunschweig

Münchehof holt Punkt gegen Goslarer SC

Rhüden verliert, jedoch wäre ein Remis durchaus drin gewesen

Sehr gut mitgehalten hatte der TSV gegen den Favoriten aus Goslar. Hätte sie die Großchancen genutzt, war sogar ein Sieg möglich.

Münchehof/Rhüden. Ein Unentschieden für den TSV Münchehof gegen den Goslarer SC sowie eine 2:1-Niederlage für den TSV Rhüden, so lautet die Bilanz am Sonntag der beiden Seesener Stadtvertreter in der Bezirksliga Braunschweig.

FC Rhüden - SV Fümmelse 1:2

Ein Stück weit auch ein ruppiges Spiel sahen die Zuschauer am Sonntag auf dem Rhüder Fußballplatz. Die Rot-Weißen empfingen den SV Fümmelse. Am Ende steht eine 2:1-Niederlage zu Buche, die laut Trainer Martin Kühn durchaus vermeidbar gewesen wäre. „Die Enttäuschung ist sehr groß, denn wir waren nicht unbedingt das schlechtere Team, vor allem sprechen unsere Chancen dafür, die wir aber leider ausgelassen haben“, fasst er die Partie im Anschluss zusammen.

Die Anfangsphase verlief ausgeglichen, jedoch bestrafte Fümmelse die Nachlässigkeit und nutze die ersten Gelegenheit zum Tor (12.). Die Rhüdener versuchten daraufhin sich mehr Spielanteile zu erarbeiten, jedoch resultierten nicht zwingende Torchancen daraus. Vor allem klare Chancen hatten sie in den zweiten 45 Minuten, doch das wurde bestraft, so schlug der Ball auf der Gegenseite ins Tor des FC ein (52.). Patrick Nimke schaffte in der 63. den Anschlusstreffer zum 1:2. Genügens Zeit blieb, doch es gelang nicht mehr der Ausgleich. „Unterm Strich vielleicht unnötig, aber verdient, denn der Gegner hat es gut gemacht“, äußert sich Martin Kühn dazu abschließend.

Münchehof - Goslarer SC 1:1

Wenn vor der Partie TSV-Trainer Timm Ahfeldt jemand gesagt hätte, dass die Münchehöfer gegen den Goslarer SC einen Punkt holen, wäre er zufrieden gewesen. Doch am Ende haderte er im Gespräch ein Stück weit auch mit den vergebenen Chancen. Die Partie endete 1:1.

In der 24. Minuten gingen die Gäste in Führung. Wenig später pfiff der Schiedsrichter Handelfmeter. Ein Goslarer hatte den von Philip Bergmann getretenen Freistoß offenbar mit der Hand abgewehrt. Michael Rottler verwandelte sicher den fälligen Strafstoß. So hielt die 1:0-Führung der Gäste nur vier Minuten – 1:1 lautete auch der Halbzeitstand. Doch unterm Stich war für die Münchehöfer mehr drin. Vor allem mit Blick auf die hundertprozentigen Chancen, darunter völlig frei vorm Torwart und ein Lattentreffer standen zu Buche. Am Ende ist Timm Ahfeldt aber froh, dass sich dies nicht rächte, denn kurz vor Schluss hatte der GSC selbst noch Chancen, die Partie für sich zu entscheiden. Am Ende schickte der Schiedsrichter Rene Nolte in der 102. Minute mit Geld-Rot vom Platz.  „Wir sind froh, nicht noch das Spiel verloren zu haben“, so der TSV-Trainer. Am Ende ein gerechnetes Remis. Mut macht ihm, dass die Elf gegen so einen ambitionierten Gegner, der klar aufstiegen will, mithalten kann. Die Partie gibt Selbstvertrauen für künftige Aufgaben.syg