Bezirksliga 3 Braunschweig

Pleiten für TSV und FC

Münchehof verliert gegen Bad Harzburg 1:3 / Rhüdener 2:5

Die TSG Bad Harzburg konnte sich gegen ein wacker kämpfende Münchehöfer Elf am Ende mit 3:1 behaupten.

Münchehof/Rhüden. Nach dem direkten Duell unter der Woche (4:0-Auswärtserfolg für den TSV Münchehof) gab es gestern keine Punkte für die beiden Lokalvertreter der Bezirksliga 3. Der TSV Münchehof unterlag gegen Bad Harzburg vor eigenem Publikum mit 1:3, der FC Rot-Weiß Rhüden kassiert auswärts bei der BVG Wolfenbüttel eine 2:5-Niederlage.

Münchehof - Bad Harzburg 1:3

Die Niederlage geht am Ende zwar in Ordnung, aber TSV-Trainer Timm Ahfeldt haderte trotzdem ein wenig, und zwar mit dem Verletzungspech. Henrik Just (schwere Schulterverletzung), Gerrit Demmig und Alex Bergmann mussten alle verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Damit war das Kontigent des Wechselns erschöpft.

Als sich auch noch Philip Bergmann verletzte und nur noch über den Platz humpeln konnte, hatte der TSV nicht mehr genügend entgegenzusetzen. Mit voller Kapelle hätte man der technisch versierten Harzburg-Elf durchaus Paroli bieten können. Das 0:1 aus der 17. Minute konnte Philip Bergmann in der Nachspielzeit der ersten Hälfte noch ausgleichen.

Nach dem 1:2 versuchte Ahfeldt mit einer Umstellung noch einmal alle taktischen Kniffe, doch spätestens mit dem 1:3 war die Messe gelesen. Die TSG Bad Harzburg hatte verdient gewonnen, der TSV sich trotz aller Handicaps ordentlich aus der Affäre gezogen.

BVG Wolfenb. - Rhüden 5:2

Torreich geht es zu, wenn der FC Rhüden in der jüngsten Punktspielrunde aufläuft. Auch gestern gab es wieder sieben Treffer in der Begegnung bei den Wolfenbütteler Germanen. Nach 90 Minuten standen die Rot-Weißen mit leeren Händen da, mussten mit einer 2:5-Pleite im Gepäck die Heimreise antreten.

Früh waren die Gastgeber durch Thimon-Doran Eggers (4.) in Führung gegangen. „Wir machen es dem Gegner momentan zu einfach Tore zu erzielen”, meinte Trainer Martin Kühn treffend nach Schlusspfiff. FC-Stürmer Ali Badawi konnte dann aber den Ausgleich erzielen (20). Nachdem Tom-Luca Madsack die Gastgeber erneut in Front gebracht hatte (26.), war es Spielertrainer Martin Kühn (39.) höchstselbst, der erneut ausgleichen konnte. Noch vor der Pause (45 + 2) war dann wieder Madsack zur Stelle. Nach dem Wechsel kamen die Wolfenbütteler weiter auf und trafen durch Thore Oehlmann (64.) zum 4:2 und durch Kamil-Piotr Golkowski zum 5:2. (90+1).

Nach fünf Spielen hat der FC Rot-Weiß bislang drei Punkte auf der Habenseite, ein bisschen mehr hatte sich das Team sicherlich schon ausgemalt. „Das Problem ist derzeit die Nachlässigkeit in der Defensive und dass wir kein Selbstvertrauen haben”, fasste Kühn nach dem Match die beiden Problemzonen in einem Satz zusammen. Er hat nun eine Woche Zeit, an diesen beiden Baustellen mit seinem Team zu arbeiten.uk

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