Bezirksliga 3 Braunschweig

Punktlose Bezirksligisten

Sowohl der FC Rhüden, als auch Münchehof verlieren

Fair gestoppt wird in dieser Szene Rhüdens Andre Haars. Die Gastgeber hielten gegen den Tabellenführer Bad Harzburg zwar gut mit, eine echte Siegchance hatten sie jedoch nicht.

Münchehof/Rhüden. Ohne Punkte gingen die beiden Seesener Bezirksligisten gestern vom Feld. Für Münchhof war in Wolfenbüttel ebensowenig zu holen, wie für den FC Rhüden trotz ordentlicher Leistung gegen Spitzenreiter Bad Harzburg.

Wolfenb. II - Münchehof 4:0

Mit neuneinhalb Spielern beendete der TSV Münchehof die Partie beim MTV Wolfenbüttel II. Und das nicht, aufgrund von Platzverweisen. „Die Personallage ist momentan echt ein Problem“, erklärte Trainer Timm Ahfeldt. Nach einer halben Stunde musste Philipp Schittenhelm verletzt raus, nach einer Stunde zwei weitere Spieler. Da mit Eric Pägert nur noch ein angeschlagener Ersatzspieler zur Verfügung stand, musste der TSV die restliche halbe Stunde in Unterzahl bestreiten. Immerhin: In dieser Zeit kassierten die Gäste keinen Gegentreffer mehr. „Da wollte wir nur Schadensbegrenzung betreiben und nicht wieder so wie in der vergangenen Saison mit 8:1 unter die Räder kommen“, so Ahfeldt.

Das Problem war, dass es zu diesem Zeitpunkt bereits 4:0 für die Gastgeber stand. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase ohne Chancen sorgten zwei Fehler bei Münchehof für einen 0:2-Rückstand (19./23.). Als Wolfenbüttel auch noch sehr schnell den dritten Treffer nachlegte, war für den TSV kaum noch etwas zu holen. „Wolfenbüttel war auch sehr effektiv, hat seine Chancen eiskalt genutzt.“ Letztlich sei an diesem Tag nicht mehr dringewesen, gab Ahfeldt zu und hofft, dass sich die Personallage bis zum kommenden Sonntag beim wichtigen Spiel gegen den VfL/TSKV Oker etwas entspannt.

Rhüden - Bad Harzburg 1:3

Über eine Stunde lang konnte der FC Rhüden die Partie gegen die TSG Bad Harzburg offenhalten. Doch innerhalb von drei Minuten entschieden die Gäste das Bezirksligaspiel dann im Stile einer Spitzenmannschaft. Eine kurz ausgeführte Ecke bekam der FC nicht verteidigt und eines der vielen Beine vor dem Tor von Marcel Mull beförderte den Ball über die Linie (66.). Zwei Zeigerumdrehungen später hieß es dann schon 1:3.

Zur Pause stand es in Rhüden 1:1 und das nach Auskunft von Spielertrainer Martin Kühn gar nicht einmal unverdient. „Wir standen defensiv und haben Bad Harzburg erst in der eigenen Hälfte ernsthaft angegriffen. So haben wir sie zu langen Bällen gewzungen“, war Kühn mit dem Auftritt sehr zufrieden. Nur einmal klappte es nicht gut, das nutzten die Gäste sofort aus und trafen aus 18 Metern zum 0:1 (13.). Doch Rhüden schlug zurück und der Trainer selbst glich nach einer halben Stunde aus – zwar überraschend, aber aufgrund des großen Einsatzes durchaus verdient, meinte Kühn.

Nach den beiden Gegentreffern, die „wir besser verteidigen müssen“, konnten die Hausherren nicht mehr zurückschlagen. „Wir sind natürlich viel hinterhergelaufen, da fehlte am Ende auch etwas die Kraft, um noch einmal Druck aufzubauen“, so Kühn.dh

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