Fußball

Seesener Vertreter im Kreispokal ausgeschieden

Auswärtsduelle der SG Ildehausen/Kirchberg und FC Seesen gehen verloren

Ildehauen/Kirchberg/Seesen. Die letzen beiden Seesener Vertreter des Kreispokalwettbewerbes für die Nordharzliga und 1. Nordharzklasse sind in der dritten Runde ausgeschieden. In einer der beiden Begegnungen geriet der Sport allerdings in den Hintergrund.

Sickte/H. - Ild./Kir. 4:2 n. 11m

Die SG Ildehausen/Kirchberg ist nach einer knappen Niederlage im Elfmeterschießen in der dritten Pokalrunde der 1. Nordharzzklasse ausgeschieden. Beim Auswärtsspiel gegen die SG Sickte/Hötzum musste die Mannschaft von Trainer Antonio D’Onofrio nach einem 0:0 in der regulären Spielzeit zunächst in die Verlängerung, ehe dann das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen musste. Dass bis dahin kein Tor gefallen war, ist für Trainer D’onofrio kein Zufall gewesen: „Das Spiel hatte nicht eine richtige Torchance.“ Grund dafür seien vor allem katastropahle Platzbedingungen und starke Windeinflüsse gewesen, so D’Onofrio.

„Wir wollten taktisch pressen, das war aber kaum möglich, weil der Ball sofort wieder weg war, sobald wir in Ballbesitz waren. Es gab im Spiel bestimmt auch 100 Einwürfe“, ergänzt der Ildehäuser Trainer. Im Elfmeterschießen waren dann Dennis Küffner und Felix Kappei zwar treffsicher, dafür behielten Felix Klingbeil und Patrick Tantzen jedoch nicht die Nerven und verschossen ihren Elfmeter. Somit ziehen die Hausherren in die nächste Pokalrunde ein.
Obwohl sich seine Mannschaft geschlagen geben musste, nimmt Trainer D’Onofrio seine Spieler nach der Partie in Schutz: „Bei den äußeren Umständen war heute einfach nichts möglich. Der Mannschaft kann ich da überhaupt keinen Vorwurf machen.“

Borstadt - FC Seesen 3:0

Auch der FC Seesen musste sich in der dritten Runde Kreispokal geschlagen geben. Die Seesener schieden mit 0:3 bei der SG Bohrstadt aus. Die Gegner setzten die Spieler von Trainer Kai Möhlenbrock bereits früh unter Druck und konnten gleich zu Beginn des Spiels mit 1:0 in Führung gehen. Kurz vor der Pause kamen die Seesener aber besser ins Spiel hinein und kamen fast zum Ausgleich vor der Pause. Nach dem Wiederanpfiff geriet der Sport jedoch in den Hintergrund: Ein Seesener Spieler sackte laut Trainer Möhlenbrock aufgrund eines Kreislaufkollapses zusammen, sodass das Spiel etwa zehn Minuten lang unterbrochen werden musste. Nachdem der Spieler mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus abtransportiert wurde, haben die ärztlichen Untersuchungen zum Glück aber Entwarnung gegeben ­– der Spieler scheint mit einem Schrecken davongekommen zu sei.

Obwohl die Seesener Spieler nach diesem Schreckmoment unter Schock standen, kamen sie in der 60. Minute zu ihrer besten Möglichkeit und dem vermeintlichen Ausgleichstreffer, als Dominik Stein nach einem Fehler des gegenerischen Torhüters den Ball über die Linie spitzelte. Der Ball war in der Wahrnehmung des Schiedsrichters jedoch nicht mit vollem Umfang über der Linie, was FC-Trainer Möhlenbrock anders sah: „Der Ball war mit vollem Umfang über der Linie. Das haben außer dem Schiedsrichter auch eigentlich alle so gesehen.“ Kurz darauf wurde den Gegnern ein Elfmeter zugesprochen, der die Seesener in 0:2 Rückstand bringen sollte. Nach wiederholtem Foulspiel musste Yusuf Bisirici den Platz danach mit gelb-rot verlassen, was die Seesener in Unterzahl brachte. Gegen Ende des Spiels kassierten sie noch das 0:3 nach einem Konter der Hausherren.

Das Fazit des Seesener Trainers bezieht sich nicht auf den sportlichen Verlauf der Partie: „Das wichtigste ist heute, dass es dem Spieler gut geht“, so Möhlenbrock.wie

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