Nordharzliga

SG kann heute nachlegen

Nach 3:1-Arbeitssieg gegen Groß Döhren geht es heute nach Lochtum / Bornhausen mit Heimspiel

Nach dem Sieg vom Wochenende hat die SG Ildehausen/Kirchberg heute die Chance, beim TSV Lochtum nachzulegen.

Seesen. Mühsam, zum Ende hin dann allerdings klar, war der 3:1-Arbeitssieg der SG Ildehausen/Kirchberg gegen den FC Groß Döhren. Fazit der Partie: die Gäste aus Groß Döhren konnten die Partie über lange Zeit ausgeglichen gestalten, hatten auch einige Möglichkeiten zu Toren zu kommen, hatten allerdings dann in der Schlussphase des Spieles gegen die SG keine Chance zur Resultatsverbesserung. Stattdessen hätten die Hausherren in der Schlussviertelstunde noch so einige Treffer landen müssen.

Doch bevor die SG so richtig ins Spiel kam, übernahm der Gast erstmal das Kommando und hatte in der Anfangsphase gleich zwei gute Möglichkeiten. Die erste Gelegenheit der Gastgeber brachte ihnen auch gleich den ersten Treffer. Wenn auch nicht schön, aber spektakulär das Tor, als das Leder ganz langsam über die Linie rollte. Torschütze in der 14. Minute war Dario Eckert. Anschließend wurde das Spiel ausgeglichener, allerdings mit immer mehr Torgefahr für die Platzherren. In der 36. Minute fiel das 2:0, als das Leder zunächst wieder nicht über die Torlinie wollte, Felix Kappei dann dem Ball aber den entscheidenden Kick zum 2:0 gab.

Als Daniel Tantzen in der 52. Minute gar das 3:0 erzielte, war die Partie eigentlich gelaufen. Doch der Gast wollte noch eine Resultatsverbesserung. Ein umstrittener Strafstoß in der 55. Minute wurde von Lukas Zornhagen zum 3:1 verwandelt. Und mit einem Male bekamen die Platzherren das große Flattern. Nur gut, dass die Gäste reichlich Abschlussschwächen zeigten, in dieser Phase hätte noch einiges passieren können. Doch die Partie drehte sich erneut und in den letzten 20 Minuten des Spiels gab es ein wahres Powerplay auf das Gästetor. Auch die besten Möglichkeiten wurden von den SG-Spielern vergeben, wobei sich der Gästekeeper ebenfalls so einige Male auszeichnen konnte. In dieser Phase hätten die Hausherren etwas für ihr Torverhältnis machen können, doch durch Pech und Unvermögen sprangen nicht mehr als die drei Treffer heraus.

SG Ildehausen/Kirchberg: Christopher Anschütz – Daniel Tantzen, Felix Kappei (46./Patrick Tantzen), Eike Stolzenburg, Andre Galuska, Justin Rieseberg (80./Jan Anders), Antonio D’Onofrio, Stephane Kouassi, Jonas Vogler (75./Tobias Müller), Torben Müller und Dario Eckert.

Am Mittwochabend findet schon der nächste Spieltag in der Nordharzliga statt. So langsam trennt sich die Spreu vom Weizen und die ein oder andere Mannschaft kann den Klassenerhalt schon fast ad acta legen. Die SG reist nach Lochtum. Dort treffen zwei Mannschaften aufeinander, auf die das noch nicht zutrifft. Denn sie befinden sich im Mittelfeld und lieferten bisher fast identische Leistungen ab. Die Lochtumer haben dabei einen Punkt mehr auf der Habenseite, allerdings auch ein Spiel mehr. Auch im Torverhältnis sind sich beide Teams fast ebenbürtig. Fakt für diese Partie ist allerdings, wer gewinnt bleibt im oberen Tabellendrittel, der Verlierer muss im Anschluss eine Siegesserie starten, um sich wieder nach oben zu arbeiten. Personell hat es die SG schon etwas erwischt. Zahlreiche Spieler sind angeschlagen, Spieler aus der SG-Zweiten könnten ihre Chance haben. Los geht es in Lochtum um 18.30 Uhr.

Ein Heimspiel hat dagegen der MTV Bornhausen zu absolvieren. Nach bisher vier Niederlagen hat Trainer Riadh Mekadmi die Hoffnung, dass es gegen den SC Harlingerode nun die ersten Punkte gibt. Und Grund dazu gibt es durchaus. Denn die Harlingeröder haben bereits 24 Gegentore kassiert, deutlich mehr, als alle anderen Teams der Liga. Und der MTV ist bekanntermaßen durchaus offensivstark – auch wenn diese Stärke bislang in dieser Spielzeit noch nicht zum Tragen kommt. Lediglich zwei Törchen gelangen in den 360 Minuten. Dies allerdings auch gegen starke Gegner. Möchten die Bornhäuser weiter Hoffnung auf den Klassenverbleib haben, sollten sie diese Partie für sich entscheiden. Ansonsten wird der Rückstand auf Platz sechs schon sehr groß. „Wenn wir das nicht schaffen, geht die Welt aber auch nicht unter“, setzte Trainer Riadh Mekadmi seine Elf allerdings nicht unter Druck. Er weiß um die Schwere der Aufgabe.Püll/dh

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