Fußball

Startet heute der Abstiegskampf?

Spiele des FC Rhüden und TSV Münchehof stehen aber auf der Kippe

Für Fußballer eine eher ungewöhnliche Trainingseinheit, aber sehr effektiv. Münchehofs Trainer Timm Ahfeldt hatte sein Team während der Vorbereitung auch zu einer Spinning-Einheit eingeladen.

Seesen. An diesem Wochenende stehen wieder viele Fußbalspiele auf dem Plan. Allerdings ist davon auszugehen, dass auch diesmal wieder einiges ausfallen wird. Der Kreis Nordharz hat seinen Spieltag bereits abgesetzt, in der Bezirksliga ist dies noch nicht geschehen.

Für die 1. Mannschaft TSV Münchehof beginnt an diesem Sonntag der Kampf um den Klassenerhalt. Die Ahfeldt-Schützlinge müssen am Sonntag um 15 Uhr auswärts bei Fortuna Lebenstedt Salzgitter antreten und wollen dort etwas Zählbares mitnehmen. Für die TSVer, die in der Rückrunde noch 14 Spiele zu absolvieren haben, ist jede Begegnung wie ein kleines Endspiel anzusehen. Die Gastgeber hatten nach ihrem Abstieg personelle und spielerische Probleme und konnten zunächst nicht überzeugen.  Aber das wurde im Laufe der Hinrunde besser und die Fortunen kletterten bis auf den siebten Tabellenplatz. Nach dem Hinspiel zwischen beiden Teams am 22. September, als die TSVer mit einem starken Auftritt gegen keineswegs schwache Gäste 4:1 gewannen und bis auf Platz fünf kletterten, begann bei den Münchehöfern die Misere. Acht Spiele ohne Sieg, 33 Gegentore und nur noch ein glückliches Pünktchen zu Hause gegen den VfL Oker ließen die Ahfeldt-Schützlinge bis auf Platz 15 abstürzen. Zwar fehlen mit Marius Carl, Alex Bergmann, Jan Bergmann und Willi Lüders weiterhin wichtige Spieler, aber  andere sind nach Verletzung zurück gekommen.

Beim FC Rhüden sieht es nach Auskunft von Trainer Martin Kühn nicht gut aus: „Wir schauen uns morgen noch den Platz an, aber meine Prognose ist eher negativ“, sagte er gegenüber dem „Beobachter“. Aufgrund des Regens konnte in den vergangenen Wochen am Platz kaum etwas gemacht werden und derzeit sieht es nicht so aus, als würde sich das bis zum Sonntag ändern.  Sollte entgegen aller Erwartungen doch gespielt werden, fehlen ihm nur Torwart Jochen Warnecke (Hand-OP) sowie Jihad Badawi (Zerrung). Langzeitverletzte wie Roland Jürries und Patrick Nimke sind dagegen seit der Vorbereitung wieder mit dabei. Gegner wäre im Kreisderby der Goslarer SC. Gegen den Tabellenzweiten ist es natürlich schwierig, den leichten Aufwärtstrend aus den Wochen vor der Winterpause fortzusetzen. Zumal der GSC sicher noch leichte Hoffnungen auf den direkten Wiederaufstieg in die Landelsiga hegt. Spitzenreiter Bad Harzburg ist schon acht Zähler enteilt, da werden die Kaiserstädter jeden weiteren Punktverlust vermeiden wollen.ki/dh