Fußball-Bezirkspokal

Trotz 1:4-Niederlage: TSV ist zufrieden

Landesligist SC Gitter ist für Münchehof eine Nummer zu groß

Der TSV Münchehof setzte gegen Gitter durchaus auch offensive Akzente.

Münchehof. Für den TSV Münchehof kam das „Aus“ am vergangenen Sonntag im Bezirkspokal im Heimspiel gegen den klassenhöheren Landesligisten SC Gitter nicht ganz unerwartet. Letztlich aber konnten beide Teams zufrieden und mit neuen Erkenntnissen aus der Partie gehen. Der SC Gitter erwies sich bei der 1:4-Niederlage als eine Nummer zu groß für die TSVer, die im zweiten Spielabschnitt beim Stande von 1:2 durchaus Chancen zum 2:2 hatten und die Partie fast 30 Minuten offen gestalten konnten. Ex-Bundesligaprofi Uwe Hain (64), der Gitter in der zweiten Saison trainiert, konnte mit der mangelhaften Chancenverwertung seines Teams nicht zufrieden sein. TSV-Trainer Timm Ahfeldt hingegen sah noch deutliche Schwächen in der Abwehr, die dem Gegner mindestens vier hundertprozentige Chancen auflegte. Insgesamt aber war es ein kurzweiliges Spiel, indem sich die Münchehöfer auch spielerisch verbessert zeigten. Am Ende war der Sieg des Landesligisten auch in der Höhe verdient.

Die Partie begann auf beiden Seiten zurückhaltend mit einem ersten Abtasten. Die Gastgeber hatten 15 Minuten lang alles im Griff. Dann führte ein Abspielfehler von Sebastian Pedroß zur ersten Doppelgroßchance für Gitter (18.), aber Henrik Just konnte auf der Torlinie klären. Damit war die Partie eröffnet. Das 0:1 in der 22. Minute resultierte aus einer Unsicherheit der TSV-Abwehr. Gitters Neuzugang Moritz Pyrskalla (vom VfL Salder) staubte ab und es hieß 0:1 für die Gäste. Zwei Minuten später das 1:1 durch Tobias Gädicke, der nach einem schönen Spielzug über Alexander Bergmann und Eric Pägert aus fünf Metern überlegt einschob. Allerdings sah auch Gitters Abwehr bei der Flanke von Eric Pägert alles andere als gut aus. Nach einer weiteren Chance über Eric Pägert kam Gitter in der 28. Minute durch Lauritz Hecker mit einem unhaltbaren 25-Meter-Kracher in den rechten Winkel zur erneuten Führung. Kevin Lüs verhinderte in der 40. Minute gegen den frei durchlaufenden Jan-Uwe Schneider mit Glanzparade einen höheren Pausenrückstand.

Die zwei Wechsel zur Pause taten dem TSV-Spiel gut. Die Münchehöfer konnten nun mehr Druck erzeugen und die Partie offen gestalten. Allerdings wurden in der Abwehr weiterhin eklatante Fehler gemacht. Dabei unterschätzte Marcus Metze offensichtlich die Spielstärke, Schnelligkeit und Agressivität von SC-Kapitän Nico Roderburg, aber die Gäste konnten auch diese Doppelchance nicht nutzen (57.). Glück für die Hausherren wenig später, als ein Gewaltschuss aus 18 Metern von der Unterkante der Latte wieder ins Feld zurück sprang. Trotz der vielen Gäste-Chancen war die Partie nun auf des „Messers Schneide“.

Michael Rottlers 25-Meter-Schrägschuss wurde mit dem Kopf gerade noch so zur Ecke verlängert (62.) und Alexander Bergmann spielte aussichtsreich nach Alleingang aus 14 Metern quer (70.). Der Ball konnte von Gitters Abwehr gerade noch geklärt werden. Das 2:2 wäre zu diesem Zeitpunkt möglich gewesen. In der Schlussphase nutzte Gitter weitere Unsicherheiten in der TSV-Abwehr und machte den Sack mit den Toren zum 3:1 (Leon Schmidt/78.) und 4:1 (Jan-Uwe Schneider/80.) zu. Die TSVer zeigten gute Ansätze, auch spielerisch, müssen aber weiter zulegen. Trainer Timm Ahfeldt konnte noch einmal ausprobieren und hat wichtige Erkenntnisse aus dem Spiel mitgenommen.ki

Sport

Rhüden wieder gegen Emekspor

Sieg in Spa-Francorchamps

Ohne Biss und Willen