TSV empfängt Oker zum Topspiel

Bezirksliga 3/A: Münchehof muss Ahmed-Jamal Omeirat aus dem Spiel nehmen / Rhüden hat GSC zu Gast

Alle Hände voll zu tun bekommen dürfte Münchehofs Torwart Kevin Lüs am morgigen Sonntag gegen die Torfabrik vom VfL/TSKV Oker.

Münchehof/Rhüden. Wer hätte in der Halbzeit des ersten Ligaspiels des TSV Münchehof, als die Heimelf gegen Rhüden mit 1:3 zurücklag, gedacht, dass sie jetzt am Sonntag den VfL/TSKV Oker zum Spitzenspiel empfangen? Trainer Alexander Krause war wohl einer der wenigen. Er glaubt an sein Team, er fordert und fördert es. Und er fordert eine weitere Leistungssteigerung über 90 Minuten, um dem starken Spitzenreiter Paroli bieten zu können. Die Abwehr der TSVer war zuletzt beim 0:0 in Rammelsberg der beste Mannschaftsteil. Außerdem war das Vorhaben „Fehlervermeidung“ zumindest in Rammelsberg weitestgehend aufgegangen. Die Teamarbeit war verbessert und in kämpferischer Hinsicht, dem A und O des Fußballs, zeigten die TSVer wirklich eine gute Partie. Krause sagt aber auch: „Die Mannschaft ist immer noch ein gutes Spiel über 90 Minuten schuldig“.

Nicht helfen können werden Marius Carl (Verletzung aus dem Emekspor-Spiel), Edgar Elser, Ramon Brill und Niklas Weihberg vier wichtige Spieler. Marius Carl und Edgar Elser haben vier der sieben TSV-Tore erzielt. Allerdings dürfte Alexander Bergmann wieder einsatzbereit sein und nach langer Verletzungspause stößt auch Henrik Just wieder zum Kader.

Gespannt darf man auf die taktische Ausrichtung beider Teams sein. Die Torfabrik aus Oker hat in drei Spielen schon 16 Treffer erzielt, neun davon allein Goalgetter Ahmed-Jamal Omeirat. In allen Spielen gab es bisher mindestens vier Tore des VfL, auch beim GSC. Trainer Dennis Zellmer und sein Co Amed Altekin werden ihre gute Serie fortsetzen wollen.

Alles andere als ein Spitzespiel steht für den FC Rhüden an. Mit dem Goslarer SC kommt ein großer Name zu den Rot-Weißen. Aber die beiden Teams haben sich bisher noch nicht mit Ruhm bekleckert. Der FC hat noch keinen Zähler sammeln können, der GSC nach zwei Niederlagen zuletzt den ersten Sieg eingefahren. Die Aufstiegsrunde ist das klare Ziel der Kaiserstädter, die sich daher kaum noch einen weiteren Ausrutscher leisten werden können. Sie sind zum Siegen fast verpflichtet.

Natürlich möchte auch Rhüden die Abstiegsrunde gerne vermeiden. Aber nach drei Niederlagen wird dies schon schwierig. Sieben Punkte beträgt der Rückstand bei ebenso vielen noch auszutragenden Partien. Der GSC ist natürlich Favorit in diesem Duell. Chancen hat die Kühn-Elf nur, wenn sie neben einer geschlossenen Mannschaftsleistung auch die Chancenverwertung deutlich verbessert. Immerhin kommen einige Spieler zurück in den Kader. Mit Roland Jürries, Lukas Schlüter und Chris Rose werden drei Stammkräfte, nach Urlaub und Sperre, wieder in die Mannschaft zurückkehren. Nicht mehr mit dabei sein wird allerdings Dogan Karaaslan. Nach einem Disput beim vergangenen Spiel mit einem Rhüdener Funktionär wurde dieser aus dem Kader geworfen.
Beide Spiele beginnen morgen auf heimischen Plätzen um 15 Uhr.ki/dh