Fußball

TSV hat Vahdet zu Gast

Münchehof hat den Klassenerhalt noch nicht ganz sicher

Im direkten Duell sicherte sich der FC Rhüden vergangene Woche den Klassenerhalt. Münchehof kann morgen nachziehen – muss allerdings gegen den Meister Vahdet Salzgitter ran.

Seesen. Zwar hat der TSV Münchehof zwei Spieltage vor Saisonende der Bezirksliga 3 fünf Punkte Vorsprung vor dem drohenden dritten Abstiegsplatz, aber es kann noch spannend werden und die Ahfeldt-Schützlinge würden gut daran tun, noch einen weiteren Sieg einzufahren, um endgültig gerettet zu sein. Dass dieser vielleicht noch fehlende Sieg ausgerechnet im letzten Heimspiel am Sonntag um 15 Uhr gegen den klar führenden Tabellenführer Vahdet Salzgitter gelingen sollte, ist eher unwahrscheinlich. TSV-Trainer Timm Ahfeldt fehlen erneut ganz wichtige Spieler, aber unschlagbar ist Vahdet trotzdem nicht, wie auch der FC Rhüden beim 2:1-Erfolg gegen den Meister und Landesligaaufsteiger gezeigt hat.

Die Münchehöfer haben in den bisherigen drei Punktspielen gegen diesen Gegner noch keinen Treffer erzielt. In Salzgitter gab es zwei 6:0-Klatschen und das einzige Heimspiel verloren die TSVer mit 0:2, waren dabei aber keineswegs chancenlos. Vahdet ist nach einer kleinen Schwächephase zuletzt wieder ins Rollen gekommen und gewann gegen Othfresen und Oker jeweils mit 5:0. Hinzu kommt, dass es personell weiter erhebliche Probleme beim TSV gibt. Mit Sicherheit fehlen Álexander Krause, Jan Bergmann, Niklas Weihberg, Sebastian Eberl und Tim Holzhausen. Auch Michael Rottler dürfte noch nicht einsatzbereit sein. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Marius Carl. Noch nicht sicher ist der Einsatz von Alexander Nickel, Edgar Elser und Eric Pägert. Zu wünschen wäre ein mutiger Auftritt.

Zwei andere Spiele sind von großem Interesse. Roklum (27 Punkte) spielt zu Hause gegen Germania Wolfenbüttel (29) und Innerstetal (28) hat Heimrecht gegen das stärkste Rückrundenteam, den FC Heeseberg. Beide abstiegsgefährdeten Heimteams sind sehr kampfstark. Wenn beide ihre Heimspiele gewinnen, dann wird es am letzten Spieltag richtig spannend.

Mit diesen Gedanken muss sich der FC Rhüden seit dem vergangenen Wochenende und dem 3:0-Sieg gegen Münchehof nicht mehr beschäftigen. Der Aufsteiger hat den Klassenerhalt nun sicher und kann ganz entspannt in die letzten beiden Partien gehen. Morgen geht es zum Tabellendritten TSG Bad Harzburg. Die Harzburger spielen trotz einer 1:5-Klatsche am vergangenen Sonntag gegen Roklum eine starke Saison. Sie könnten ihre beste Platzierung in der Bezirksliga seit dem Abstieg aus der Landesliga in der Saison 2003/04 erreichen. Allerdings zeigt die Niederlage gegen Roklum auch, dass die Mannschaft nicht unverwundbar ist, und der FC Rhüden hat in dieser Spielzeit schon einige Topteams geärgert. Auf diese Stärke wird Spielertrainer Martin Kühn auch diesmal setzen.

Bei der 1. Herrenmannschaft der SG Ildehausen / Kirchberg ist bereits am heutigen Sonnabend Abschluss der Ligaserie 2018/19 mit einem Heimspiel gegen die TuS Clausthal/Zellerfeld. Am Pfingstmontag, 10. Juni findet nach dem Aus im Pokalhalbfinale noch das Spiel um den dritten Platz um 11 Uhr in Salzgitter-Bad gegen den SV Schladen statt. Schaut man sich die Leistungskurve der SG an, so kann man dieses Spiel gegen den Vorletzten auch guten Gewissens angehen. Sechs Punktspiele in Folge gewann die Mannschaft. Mit dieser Kontinuität von Saisonbeginn an, wäre sicher auch ein Platz noch weiter oben möglich gewesen. Diese Partie wird heute Nachmittag um 15 Uhr auf dem Sportplatz in Kirchberg angepfiffen. Der Saisonabschluss wird am Sonntagnachmittag nach dem Spiel der 2. Herrenmannschaft gegen 15 Uhr gefeiert.

Der SV Neiletal hat im letzten Saisonspiel auch noch einmal Heimrecht und das Schlusslicht AKV Salzgitter zu Gast. Beim SVN ist man mit der Spielzeit ganz zufrieden, möchte diese aber natürlich auch gerne mit einem Sieg beenden. Das sollte definitiv möglich sein, denn die Neiletaler sind zuhause (21 Punkte) deutlich stärker als auswärts (zehn Punkte), wohingegen der AKV in dieser Spielzeit auswärts lediglich drei Unentschieden erreicht hat. Allerdings: In der Hinrunde schaffte die Rewitz-Elf keinen Treffer und spielte in Salzgitter lediglich 0:0. Noch ein Grund, es morgen besser zu machen.dh/ki/Püll

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