Bezirksliga 3 Braunschweig

TSV Münchehof und FC Rhüden müssen Niederlagen hinnehmen

TSV kann sich nicht entscheidend von unten absetzen

Der FC Rhüden, hier Philipp Pfefferle am Ball, zeigte gestern nicht seine beste Saisonleistung. Am Ende verlor die Elf mit 2:1 bei Emekspor Langelsheim.

Münchehof/Rhüden. Kein guter Sonntag für die beiden Seesener Bezirksligisten. Sowohl der TSV Münchehof, als auch der FC Rhüden unterlagen bei ihren Gastspielen. Vor allem die TSV-Niederlage wiegt schwer, hätte er sich doch von der Abstiegszone entscheidens absetzen können.

Rokl./Winn. – Münchehof 3:0

„Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nicht unbedingt wieder“, sagte Münchehofs Trainer Timm Ahfeldt nach Ende des Spiels in Roklum. Zwar sei seine Elf nicht unbedingt viel besser gewesen, aber ein 3:0 sei auch nicht das richtige Ergebnis gewesen. Letztlich hilft es nichts, der TSV Münchehof konnte nicht den vielleicht entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt gehen. In einer ausgeglichenen ersten Hälfte sahen die Zuschauer eine Minute vor dem Pausenpfiff die vielleicht entscheidende Szene.

TSV-Schlussmann Kevin Lüß verspielte zu leichtfertig den Ball, der Gästestürmer brauchte diesen anschließend nur ins leere Tor schieben. „Für die zweite Halbzeit haben wir uns einiges vorgenommen. Aber die Tore haben wir dann selbst verschuldet“, so Ahfeldt. Nach einer Stunde wurde im Strafraum nach einer Flanke nicht gestört und es stand 2:0. Das dritte Tor fiel nach einem eigenen Einwurf, der direkt zum Gegner ging. Aus dem Konter heraus fiel dann die Entscheidung.

In der Offensive fehlte Kapitän Philip Bergmann und auch Eric Pägert war gestern nicht zu ersetzen. Zu allem Überfluss verletzte sich kurz vor Ende auch noch Michael Rottler am Oberschenkel. „Ich hoffe, dass es nur eine kleine Muskelverletzung ist und er nächste Woche wieder spielen kann“, denkt Timm Ahfeldt bereits voraus. Die Ausgangslage sei weiterhin gut, aber zumindest einen Sieg muss Münchehof noch einfahren, um nicht doch noch einmal in die Abstiegszone reinzurutchen.

E. Langelsh. - Rhüden 2:1

Die Mannschaft des FC Rot-Weiß Rhüden verliert ein sehr körperbetontes Kampfspiel beim Emekspor Langelsheim mit 2:1. In der zweiten Halbzeit hatten beide Teams mehrere Großchancen auf ihrer Seite. In Summe der Chancen geht der Sieg der Hausherren aber in Ordnung. Der FC zeigte eine eher schwächere erste Hälfte. In dieser stand der FC Rhüden quasi neben sich. Es lief gar nichts zusammen. Alle Spieler standen zu weit entfernt von den Gegenspielern und ließen dieser ihr Spiel aufziehen. Folgerichtig kassierte der FC den ersten Gegentreffer. Aufgewacht ist der FC dadurch nicht. Ein Traumtor gegen Ende der ersten Halbzeit brachte Emeksport weiter in Front.

Zur Halbzeit war Spielertrainer Kühn bedient und brachte gleich zwei neue Kräfte. Er muss auch die richtigen Sätze in der Kabine gefunden haben, denn der FC stand jetzt viel besser und erarbeitet sich gleich mehrere Chancen. Ihre besten Saisonleistungen konnten die Spieler des FC aber am Sonntag nicht abrufen. So gab es immer wieder unnötig Abspielfehler. Mitte der zweiten Halbzeit zog sich der FC etwas zurück, um zum Ende einen offenen Schlagabtausch mit den Langelsheimern zu zelebrieren. Dabei mischten sich kleine Nicklichkeiten ins Spiel und brachten zwei gelbe Karten für die Gäste und die doppelte Anzahl für Emekspor. Der Schiedsrichter mit seinen Linienrichtern konnte sich keinen ruhigen Nachmittag gönnen. Sogar die Zuschauer mischten mit. Lukas Schlüter hätte mit einem Kopfball den ersten Treffer für den FC erzielen können, aber der Ball ging knapp neben den linken Pfosten.

Als dann Andre Haars den verdienten Anschlusstreffer erzielte wurde es richtig hitzig. Der FC warf nun alles nach vorn und musste folgerichtig hinten öffnen. Zwei Lattentreffer von Emekspor waren die Folge und der FC im Glück. Er schaffte es aber nicht mehr, den Ausgleichstreffer zu erzielen.dh/red

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