Fußball

TSV Münchehof will den freien Fall stoppen

Gegen den VfL/TSKV Oker muss eine Leistungssteigerung her

Der MTV Bornhausen ist mit zwei Siegen aus drei Spielen gut aus der Winterpause gestartet. Nun gilt es aber, nachzulegen.

Seesen. Das Bezirksligateam des TSV Münchehof ist vom letzten Tabellenplatz in der Bezirksliga 3 nur noch durch das etwas bessere Torverhältnis getrennt. Allerdings beträgt der Abstand zu einem Nichtabstiegsplatz derzeit auch nur einen einzigen Punkt. Was die Ahfeldt-Elf aber in den bisherigen drei Spielen im Jahr 2019 gezeigt hat, war nicht viel und hat wenig Anlass auf Hoffnung oder Besserung gezeigt. Lediglich die erste Spielhälfte bei Union Salzgitter war gut, was Einstellung, Kampfkraft und Torchancen anbelangte.

Und nun reisen die TSVer am Sonntag zum VfL/TSKV Oker, der als spielstark gilt und mit Ali Omeirat seinen Top-Torschützen hat. Im Hinspiel beim 1:1 war Omeirat gar nicht dabei und Alexander Krause verwandelte einen Strafstoß zur Punkteteilung. Mit einem Remis wären die TSVer auch jetzt zufrieden, um den „freien Fall“ ans Tabellenende zu stoppen. Aber dazu müssen die TSVer zeigen, dass sie im Abstiegskampf angekommen sind. Wer das nicht will oder kann, sollte am besten gar nicht mit nach Oker fahren.

Wie das Münchehöfer Team in Oker genau aussehen wird, ist noch von mehreren Faktoren abhängig. Rene Nolte war zuletzt beruflich so eingespannt, dass er weder trainieren noch spielen konnte. Ob Marius Carl am Sonntag zur Verfügung steht, wird sich kurzfristig entscheiden. Und auch Tim Holzhausen, der allerdings wenig trainiert, hat, wäre wieder eine Option. Es wird auf jeden Fall Umstellungen im Team geben. „Jetzt sind Haudegen gefragt und keine Weicheier. Es gibt keine Entschuldigungen mehr“, heißt es aus Münchehof. Die Verantwortung liegt bei jedem einzelnen Spieler und in den nächsten drei Spielen wird sich entscheiden, wohin es beim TSV Münchehof geht. Die Hoffnung bleibt auf eine deutliche Leistungssteigerung in Oker. Aber viele enttäuschte TSV-Anhänger, die mit Herzblut ihr Team unterstützen, glauben schon fast nicht mehr daran. Jetzt muss ein Ruck durch das Ahfeldt-Team gehen.

Für den MTV Bornhausen (Nordharzliga) steht das nächste schwierige Spiel an. Nach der Niederlage gegen den Zweitplatzierten MTV Lichtenberg, kommt nun der Vierte SV Rammelsberg. Immerhin, die Bornhäuser haben inzwischen fünf Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, allerdings auch zwei Spiele mehr absolviert, als der TuS Clausthal-Zellerfeld. Insofern ist jeder Punkt wichtig und auch ein Unentschieden würde weiterhelfen. Im bisher letzten Heimspiel konnte allerdings auch der etwas schwächelnde Drittplatzierte Bredelem/Astfeld besiegt werden. Chancenlos ist der MTV also nicht. Zuletzt trat allerdings wieder das alte Problem der Mekadmi-Elf zutage – fünf Gegentore sind einfach zuviel.

Für den SV Neiletal geht es nach Bredelem zur SG Bredelem/Astfeld. Im Hinspiel setzte es eine deutliche 0:5-Heimklatsche. Jetzt ist die Rewitz-Elf aber besser in Form, zuletzt gab es sogar gegen Spitzenreiter Bleckenstedt einen Punkt. Auf der anderen Seite ist die SG nicht mehr ganz so dominant wie im Herbst. Nach drei sieglosen Partien konnte sie am vergangenen Wochenende aber wieder einen 5:0-Sieg einfahren. Chancenlos geht der SVN aber nicht in das Spiel.

Die SG Seesen/Herrhausen geht in der 2. Nordharzklasse in ein entscheidendes Spiel. Unter der Woche wurde die SG vom GSC II von der Tabellenspitze verdrängt, hat aber noch drei Partien mehr zu absolvieren. Sonntag geht es zum SV Göttingerode, der auf Platz drei steht. Gewinnt Seesen/Herrhausen dort, sieht es in Sachen Aufstieg sehr gut aus. Für den Gastgeber ist es dagegen schon fast die letzte Chance, noch einmal in das Aufstiegsgeschehen einzugreifen, hat er danach doch nur noch zwei Spiele zu absolvieren.ki/dh

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