TSV will in Groß Elbe punkten

Bezirksliga Braunschweig Abstiegsrunde 3: Münchehof hat Klassenerhalt noch in der Hand

Der TSV Münchehof braucht weiter jeden Punkt für den Klassenerhalt. Morgen geht es zum SV Innerstetal. Ein Sieg würde reichen, um auf einen Nichtabstiegsplatz zu klettern.

Münchehof/Rhüden. Es geht nun in die entscheidende Phase in der Abstiegsrunde der Bezirksliga. Und da kam am vergangenen Wochenende wie berichtet die überraschende Nachricht, dass sich der SV Emekspor Langelsheim vom Spielbetrieb zurückgezogen hat. Inzwischen wurde enschieden, dass alle Partien gegen Langelsheim annulliert werden. Es gibt somit noch zwei Absteiger – und im Kampf dagegen sind der TSV Münchehof und der FC Rhüden noch mittendrin. Die Rhüdener hätten morgen in Langelsheim gespielt – das Duell fällt nun aus. Läuft es schlecht, rutscht der FC somit auf einen Abstiegsplatz zurück (siehe Tabelle)
Für den TSV Münchehof stehen in der Abstiegsrunde der Bezirksliga 3 noch fünf Punktspiele auf dem Programm, drei Heimspiele und zwei Auswärtsbegegnungen. Am Sonntag müssen die TSVer zum vorletzten Mal reisen. Es geht ins Innerstetal, wo die TSVer beim Tabellendritten versuchen müssen, die ersten Auswärtspunkte einzufahren. Das Spiel wird in Groß Elbe ausgetragen. Der Münchehöfer Anhang wird um Fan-Unterstützung gebeten. Noch ist der Klassenerhalt aus eigener Kraft möglich.

Trainer Alexander Krause hat erneut die schwierige Aufgabe, eine umformierte Mannschaft schlagkräftig ins Rennen zu schicken. Ausfallen werden Edgar Elser (Rote Karte), Marius Carl (5. gelbe Karte), Niklas Weihberg (verletzt). Fragezeichen stehen hinter den angeschlagenen Tobias Gädicke und Henrik Just. Zurück kommen Torwart Kevin Lüs, Willi Lüders und Valentino Crocetti. Trainer Krause verspricht: Es wird eine gute Anfangsformation auf dem Feld stehen. Er wird versuchen, seine Mannschaft noch besser vorzubereiten. Wie das letzte Spiel gegen Schöppenstedt zeigte, fehlt vereinzelt noch der absolute Kampf, das „Fighten“ um jeden Ball.

Der SV Innerstetal ist trotz Tabellenplatz drei und 17 Punkten bei drei noch ausstehenden Spielen auch noch nicht ganz raus. Das bedeutet, dass Trainer Frank Dierling und sein kampf- und lauffstarkes Team keineswegs in irgend einer Form nachlassen werden. Beim 1:1 im Hinspiel gab es sehr viele Nicklichkeiten. Darauf müssen sich die TSVer auch jetzt einstellen und entsprechend gegenhalten. Teilweise spielen die Krause-Schützlinge zu vorsichtig. Wenn jeder sich so reinhauen würde, wie Kapitän Philip Bergmann, dann wäre schon bisher mehr möglich gewesen. Im Heimspiel gegen Fortuna Lebenstedt (2:0) ging das auch. Der Trainer möchte auf jeden Fall auswärts punkten. Ziehen seine Spieler mit, ist alles möglich.ki/dh

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