Uwe Hoch beendet Trainerlaufbahn

Am Sonnabend stand der Bilderläher das letzte Mal an der Seitenlinie / 11:0-Sieg zum Abschied

Die Damenmannschaft des SV Engelade/Bilderlahe bedankte sich bei Uwe Hoch (2. von rechts) mit einem Köln-Trikot. Nachfolger ist Bernd Hilpert (rechts), er wird von Charline Hoch unterstützt.

Engelade/Bilderlahe. Generationen von Fußballern hat der Bilderläher Uwe Hoch Spielzüge, Ballfertigkeiten und die Lust am Fußball spielen vermittelt. Seit seinem 16. Lebensjahr stand er an der Seitenlinie. Durch zwei Kreuzbandrisse musste er im Alter von 24 Jahren seine aktive Fußballkarriere beenden, doch die Trainer- und Betreuerfunktion blieb. Bis zum vergangenen Sonnabend, nach dem Frauenkreispokalspiel der Damenmannschaft des SV Engelade/Bilderlahe sagte Uwe Hoch nach 40 Jahren an der Seitenline: „Tschüss”.

„Es ist ein guter Zeitpunkt um aufzuhören, da ich weiß, dass ich meine Mannschaft in gute und qualifizierte Hände abgebe”, sagt Uwe Hoch im Gespräch mit dem „Beobachter”. Von der Jugend, über die Herren bis zu den Damen hat er trainiert. Nicht nur in seinem Heimatort Bilderlahe stand er an der Seitenlinie sondern unter anderem auch in Bornhausen, Rhüden, Seesen, Neuwallmoden und Upen. In den vergangenen vier Jahren steckte er sein ganzes Herzblut in ein Projekt, die  Gründung einer Damenfußballmannschaft beim SV Engelade/Bilderlahe. Heute das Aushängeschild des Vereins, bei dem es aktuell gar keine Herrenmannschaft, dafür aber ein hoffnungsvolles Jugendteam gibt.

Die Damenmannschaft des SV Engelade/Bilderlahe sorgte  unter seiner Regie für Furore. Zu seinen Verdiensten zählt der direkte Aufstieg in die Bezirksliga, sogar mit internationalen Gegnern und deutschlandweit hochklässigen Teams  beim Frauenfußballturnier in der Seesener Partnerstadt Carpentras (Frankreich) konnte sich seine Elf in diesem Jahr messen. Auch für ihn eines der vielen Highlights.

Die Erfolge sollen fortgesetzt werden. An der Seitenlinie übernimmt Bernd Hilpert, unterstützt wird er von Charline Hoch, Uwe Hochs Tochter.  Dem Verein bleibt der Bilderläher erhalten, er  ist 1. Vorsitzender. Zum Abschied schenkte ihm das Damenteam neben dem 11:0-Kantersieg im Kreispokal gegen die SG Achim/Börßum/Hornburg und den Einzug ins Pokalhalbfinale auch ein Trikot seines Herzensvereins 1. FC Köln. Auf der Rückseite bedankte sich die Mannschaft mit  persönlichen Zeilen. Ihre Entwicklung wird er weiter verfolgen, wenn auch nicht an der Seitenlinie.syg

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